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Huskies und Bartman lösen Vertrag auf - neuer Trainer heute

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Von: Michaela Streuff

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Kassel. Die Ära Jamie Bartman bei den Kassel Huskies hat nach nur einer Saison ein vorzeitiges Ende gefunden. Der Trainer und der Eishockey-Oberligist haben sich am Abend auf eine vorzeitige Auflösung des noch bis 2013 datierten Vertrages geeinigt und gehen ab sofort getrennte Wege.

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In einer kurzen Pressemitteilung hieß es: „Über die Details der Vertragsauflösung sowie die Gründe wurde zwischen den beiden Parteien Stillschweigen vereinbart.“

Telefonisch waren am Dienstagabend weder Bartman noch Stefan Traut, Geschäftsführer der Kasseler Eissporthallen-Betriebsgesellschaft, für eine Stellungnahme zu erreichen. Beide hatten sich in Kassel zu einem Gespräch getroffen.

Doch Bartman hat kaum seine Koffer gepackt, da steht auch schon sein Nachfolger auf der Matte: Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch Nachmittag wird der neue Coach und Sportliche Leiter der Schlittenhunde vorgestellt. Er wird dieses Amt in Personalunion ausüben. Auch Bartman war für diese Doppelfunktion im Gespräch, hat dieses Angebot aber offenbar ausgeschlagen.

Die HNA überträgt diese Pressekonferenz live per Ticker. Nach der PK wird es auch ein Video geben.

Update

Diese Meldung wurde am Dienstag um 22.30 Uhr aktualisiert.

Begonnen hatte alles am 21. Juli vergangenen Jahres. Nachdem klar war, dass die Huskies die Regionalliga überspringen und in der drittklassigen Oberliga antreten würden, erhielt der Deutsch-Kanadier einen Zweijahres-Vertrag. Gegenüber unserer Zeitung hatte Bartman bei seinem Amtsantritt erklärt: „Es ist eine große Herausforderung, hier mit einer jungen, ehrgeizigen Mannschaft und Stützen wie Manuel Klinge und Stéphane Robitaille den Neubeginn fortzusetzen.“

Das tat er zunächst auch sehr erfolgreich. Der 49-Jährige, ein relativ ruhiger Vertreter seiner Zunft, formte mit viel Geduld eine Einheit aus eigenen Nachwuchsspielern um Niels Hilgenberg und Florian Böhm und erfahrenen Haudegen wie Klinge, Sven Valenti und Alex Heinrich.

Dem ersten Sieg in Frankfurt seit knapp 16 Jahren zum Saison-Auftakt folgten eine souveräne Hauptrunde und eine gute Endrunde. Doch ausgerechnet zum Saisonhöhepunkt schlug das Verletzungspech zu: Mit Valenti, Danny Reiss und Marek Vorel fielen gleich drei Leistungsträger aus. Das war nicht zu kompensieren. „Wir wollen in die Playoffs“ hatte nicht nur Bartman stets vorgegeben. Doch dieses Ziel verpassten Trainer und Team.

Am Mittwoch kehrt Bartman erst einmal zurück nach Buchenberg ins Allgäu. Dort lebt seine Familie Frau Birgit mit den gemeinsamen Söhnen Mike und Joshua. Noch ist unklar, wie es für ihn weitergeht. Zuletzt war er beim Zweitligisten Schwenningen im Gespräch. (mis)

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