Eishockey-Bund und Klubs senden positive Signale

Kassel Huskies: Rettung in der zweiten Liga?

Kassel. Der Hoffnungsschimmer ist klein und schwach, dennoch könnte er zum rettenden Lichtblick für die Kassel Huskies werden: Aus der zweiten Liga, der so genannten Bundesliga, gibt es erste Signale, die aktuelle 13er-Liga mit den Schlittenhunden auf die Sollstärke von 14 Klubs zu füllen.

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"Ja, wir haben noch am Donnerstagabend eine Rundmail gestartet, um ein Stimmungsbild bei allen Klubs abzufragen", bestätigte Rene Rudorisch, der Geschäftsführer der Eispiraten Crimmitschau. "Für uns wäre eine Liga mit 14 Klubs ideal. Und Kassel ist ein toller Eishockey-Standort. Ich hoffe, dass wir viele Verantwortliche in unseren Reihen dazu bewegen können, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und endlich das Ganze zu sehen, nämlich unser Eishockey." Parallel zum Vorstoß der Eispiraten gab es am späten Donnerstag-Abend auch eine unerwartet positive Reaktion von Franz Reindl. Der Generalsekretär des Deutschen Eishockey-Bundes erklärte am Telefon auf HNA-Anfrage aus seinem Urlaub im kanadischen Toronto: "Der Standort Kassel und die tollen Fans dort sind es allemal wert, dass wir uns sehr um den Erhalt der Huskies bemühen.

Kommentar: Huskies sind vor die Hunde gegangen

Natürlich muss in diesem Sonderfall der erste Schritt jetzt aus Kassel kommen. Aber trotz aller Regularien müssen wir auf dem kürzesten Dienstweg prüfen, ob wir einen gemeinsamen Weg finden und welche Ausnahmen nötig und möglich sind, um auf schnellstem Weg zueinander zu finden."

Video-Chronik: Der Kampf der Huskies gegen die Pleite

Im Kasseler Lager indes stand bis zum Freitag-Mittag ein Sammeln, eine Bestandsaufnahme auf dem Programm. Natürlich müsse die Mannschaft über den Stand der Dinge informiert werden, es gebe viel zu besprechen, erklärte Sportdirektor Fabian Dahlem. Nicht zuletzt auch in Absprache mit Geschäftsführer Dr. Fritz Westhelle und Huskies-Inhaber Dennis Rossing. Die Signale von Reindl und den Zweitligisten aber machen zumindest Dahlem Mut: "Wir sind in unserer Situation jetzt allein auf das Wohlwollen anderer angewiesen und nicht in der Position, dies einzufrodern. Aber vielleicht gibt es wirklich eine Chance. Ich würde sehr gern einen Vorstoß wagen in Richtung zweite Liga. Als Bittsteller und in aller Höflichkeit." (sam)

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