Kassel Huskies in Zahlen: Siege, Niederlagen, Torschüsse

Auf Torejagd: Die Huskies Taylor Carnevale und Manuel Klinge (von rechts) lauern vor Kaufbeurens Torwart Marc-Michael Henne auf den Puck. Foto:  Schachtschneider

Kassel. Die Huskies stürzen ihre Fans in ein Wechselbad der Gefühle. Da kassieren sie beim 2:8 in Ravensburg die höchste Pleite der Ära von Trainer Rico Rossi, und lassen dann nur zwei Tage später beim 7:0 gegen Kaufbeuren den höchsten Sieg folgen. Wir haben mal ein paar Extreme zusammengestellt.

Siege

6:2 beim SC Riessersee und 5:1 gegen Freiburg, das waren die klarsten Erfolge in dieser Saison. 7:5 gegen Rosenheim und 6:5 gegen Bremerhaven, das waren die torreichsten Heimspiele vor dem 7:0 gegen Kaufbeuren. „Das war eine deutliche Reaktion. So wie ich es mir gewünscht habe“, sagte Rossi nach der Partie am Sonntagabend. Und grübelte auch gleich, ober er mit den Huskies vergleichbare Siege und Niederlagen erlebt hat. In der vergangenen Saison 14/15, dem ersten Rossi-Jahr, gab es in der Tat weitaus mehr deutliche Erfolge zu feiern: 8:2 gegen Crimmitschau, 7:1 gegen Rosenheim und in Heilbronn, 7:2 gegen Ravensburg und in Rosenheim, 5:0 in Heilbronn, 7:3 in Kaufbeuren und 7:5 in Crimmitschau.

Niederlagen

Dem 2:8 in Ravensburg vorangegangen waren als Ausreißer nach unten ein 2:6 gegen Bietigheim und ein 4:6 in Ravensburg, im ersten Spiel dort. In der Saison 14/15 waren die Kasseler nie unter die Räder gekommen, kein einziges Spiel verloren sie mit mehr als drei Treffern Differenz.

Specialteams

Hessen vorn in Unterzahl! Im Spiel mit einem Mann weniger sind die Kasseler absolute Spitze. Mit einer Erfolgsquote von 88,2 Prozent führen sie diese Liga-Rangliste an – vor Bad Nauheim (84,6) und Frankfurt (84,3). Gegen Kaufbeuren saßen die Gastgeber ohnehin kaum auf der Bank, lösten die wenigen Situationen aber souverän.

Den Kontrapunkt gibt’s im Powerplay. Wochenlang eine Schwachstelle, gelangen am vergangenen Wochenende gleich fünf Überzahl-Treffer, drei davon gegen Kaufbeuren. Was auch an Jamie MacQueen lag, der als Valenti-Ersatz in ungewohnter Position an der Blauen Linie agierte. Rossi fasste den Überzahl-Auftritt des Stürmers so zusammen: „Jamie ist zufrieden mit jeder Position, in der er viel schießen kann.“

In der Ligabilanz sind die Kasseler mit 18,2 Prozent Torquote nur Siebter. Spitzenreiter SC Riessersee (26,3%) trifft in mehr als jedem vierten Powerplay.

Torschüsse

780 Mal schon haben die Huskies den Puck aufs gegnerische Tor abgefeuert. Nur Frankfurt (848), Dresden (820) und Ravensburg (787) sind schussfreudiger. Aber in der Effektivität hapert’s: Die Kasseler und Dresdner benötigen 9,2 Schüsse für ein Tor. Bietigheim, Bremerhaven und Ravensburg (je 8,3), Riessersee (8,7) und Rosenheim (9,0) sind treffsicherer.

Der Offensivkraft entgegen steht eine Kasseler Abwehrschwäche. Satte 33,8 Torschüsse ihrer Gegner lassen sie pro Spiel zu – Schwerstarbeit für Schlussmann Markus Keller und nur Rang zehn in der Liga. Lediglich Bad Nauheim (34,1), Kaufbeuren (34,9), Freiburg (35,6) und Crimmitschau (37,7) geben ihren Torleuten noch mehr Chancen, sich auszuzeichnen.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.