Kein Auf- und Abstieg zwischen den beiden deutschen Eishockey-Profiligen

Keine Verzahnung von DEL und DEL2: Schaden fürs Eishockey

Auf- und Abstieg zwischen den beiden deutschen Eishockey-Profiligen DEL und DEL 2 ist vorerst vom Tisch, eine Verzahnung der Ligen erst einmal gescheitert. Ein Kommentar von HNA-Redakteur Gerald Schaumburg. 

Erst machten sie ihre Tore über Jahre dicht, dann präsentierten sie sich im Fall Bremerhaven als Selbstbedienungsladen, und nun konnten es die Zweitligisten der Deutschen Eishockey-Liga wieder nicht recht machen. Die Verantwortlichen der DEL schädigen mit ihrer Verweigerung von Auf- und Abstieg das deutsche Eishockey.

Weil sie den Topteams der DEL2 sportliche und wirtschaftliche Perspektiven rauben. Tatsächlich haben Klubs wie Kassel und Finalgeger Bietigheim Sorge, dass Sponsoren und Förderer sich zurückziehen könnten, weil das Aufrüsten und Siegen sich nicht lohnen, sondern in einer Sackgasse enden.

Gerade das Beispiel Bremerhaven zeigt das absurde Verhalten der DEL. Als die Hamburg Freezers im Frühsommer kurzfristig aus der Beletage ausstiegen, wohlgemerkt weil das Team in der vermeintlich so heilen Welt der DEL kaufmännisch gescheitert war, da gab es bei den restlichen 13 Oberhaus-Klubs sehr rasch ein tiefes Aufatmen darüber, ihre Liga mit den Pinguinen als Nachrücker sofort wieder auffüllen zu können. Sogar die Wirtschaftlichkeitsprüfung zur Lizenzerteilung bestand der norddeutsche Notnagel ohne Fehl und Tadel. Eine mittelfristige DEL-Perspektive aber hatten die Allmächtigen im Oberhaus Bremerhaven und den anderen Zweitligisten zuvor noch verweigert.

Höchste Zeit, dass diesem Treiben ein Ende bereitet wird.

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