Überragender Kasseler Torwart brilliert mit Top-Paraden

3:2-Sieg in Bremerhaven: Keller hält den Huskies-Sieg fest

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Auf dem Posten: Der Bremerhavener David Stieler (Nr. 14) kommt in dieser Szene nicht am Kasseler Torwart Markus Keller vorbei.

Bremerhaven. Starker Auftritt! Die Eishockey-Profis der Kassel Huskies erkämpften sich am Freitagabend in der DEL 2 einen umjubelten 3:2-Sieg bei den Fishtown Pinguins in Bremerhaven.

Vor allem im Schlussdrittel war es der überragende Kasseler Torwart Markus Keller, der über sich hinauswuchs und selbst die hochkarätigsten Chancen der Gastgeber vereitelte.

Dabei begann das erste Drittel durchaus ausgeglichen. Bis kurz vor Ablauf der ersten zwanzig Minuten erarbeiteten sich beide Mannschaften ihre Chancen – allerdings ohne dabei am Ende für Zählbares zu sorgen. Bis zur letzten Sekunde, als Austin Wycisk nach einem abgewehrten Schuss von Michael Christ zur Stelle war und zur 1:0-Führung aus Kasseler Sicht einschoss. Ein erstes, deutliches Signal an die leicht favoristierten Gastgeber. Zuvor hatte gleich nach 25 Sekunden Kassels Jean-Michel Daoust die Chance zur Führung vergeben, weil er nicht genug Druck auf den Schläger brachte, sodass Bremerhavens Schlussmann Jonas Langmann Spiel hatte. Nachfolgend brachten Bombis (5.) und Hooton (8.) die Huskies in Bedrängnis, aber Torwart Markus Keller war auf dem Posten. Eine weitere große Chance vergab Husky Manuel Klinge (10.), der nicht schnell genug zum Abschluss kam und daher an Langmann scheiterte.

Im zweiten Drittel kehrten die Gastgeber mit Ehrgeiz aufs Eis zurück und kamen zum Ausgleich durch Guentzel (26.). Unbeeindruckt vom Vorwärtsdrang der Pinguine ließen sich die Huskies das Heft des Handelns nicht aus der Hand nehmen. Jean-Michel Daoust war es, der nach einem Bully auf Bremerhavener Seite den Pass von Braden Pimm direkt am Bremerhavener Tor erhielt und den Puck zur erneuten Führung über die Linie bugsierte (32.), aber erneut gelang den Pinguinen der Ausgleich durch Hooton.

Das Schlussdrittel war dann fast eine Ein-Mann-Show von Markus Keller. Zuvor hatte MacQueen wenige Sekunden nach Anpfiff der Treffer zum 3:2 sichergestellt. Daoust hatte den Pfosten getroffen, aber Jamie MacQueen war am Pfosten zur Stelle und brauchte nur noch abzustauben.

Danach warfen die Bremerhavener alles in die Waagschale und entfesselten eine Sturmlauf auf das Kasseler Tor. In der 47., 49., 52. und 54. Minute waren die Pinguine teilweise nach Kasseler Verteidigungs- oder Abspielfehlern allein vorm Tor, kamen aber einfach nicht an Keller vorbei. Am Ende wurde der Kasseler Schlussmann zum Spieler des Abends gekürt.

Schiedsrichter: Singer (Gersthofen)

Zuschauer: 4422

Tore: 0:1 (19:59) Wycisk (Christ, Proft - 5:4), 1:1 25:24 Guentzel (Nikiforuk, Zucker), 1:2 (31:51) Daoust (Pimm - 5:4), 2:2 (37:59) Hooton (Guentzel, Nikiforuk), 2:3 (40:46) MacQueen (5:3)

Strafminuten:  Bremerhaven 14, Kassel 18 + 10 (Matthias Müller)

Von Lars Brockbalz

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