Kommentar zu den Hallenproblemen der Huskies: "Ein herber Rückschlag"

Gerald Schaumburg über die Hallenprobleme der Huskies  

Kassel. Zum Beginn der Saison in der DEL 2 stehen die Kassel Huskies ohne Halle da. Die Arbeiten zur Instandsetzung der Kasseler Eissporthalle werden bis Ende August dauern, das Team muss vorerst in Mannheim trainieren - ein herber Rückschlag für die Huskies, findet HNA-Redakteur Gerald Schaumburg.

Das Warten auf gute Nachrichten währte lange. Dann aber lieferten die Huskies beinahe täglich positive Schlagzeilen. Endlich. Kimms und Gibbs übernehmen, es geht weiter. Ein Trainer wurde verpflichtet, die Lizenz erhalten. Und, endlich, wuchs auch der Kader mit vermeintlich wettbewerbsfähigen, guten Spielern.

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Nun aber folgte ein doch herber Rückschlag. Denn dass die Eissporthalle nicht rechtzeitig fertig wird, schafft eine Fülle neuer Probleme und hohe Zusatzkosten. Für die (dank Gibbs’ guter Kontakte zum Glück erfolgreiche) Suche nach einem Ausweichquartier. Durch fehlende Einnahmen aus Testspielen auf heimischem Eis. Durch die ausfallende Chance, in heimischer Umgebung Eigenwerbung zu betreiben und Interesse zu wecken bei Fans und Sponsoren.

Fakt ist: Die Zeit zur Bestandsaufnahme seit Anfang Mai war kurz für die Hallenbetreiber. Die Zeit für Ausschreibungen und Erledigung aller Arbeiten zu kurz. Was bleibt? Die Frage, weshalb Halleneigner Kimm nicht wusste, wie heruntergekommen seine Eishalle wirklich war. Aber es bleibt auch die Hoffnung, dass sich nun das weitere Warten für die Fans lohnen wird im Sinne einer weniger sorgenvollen Zukunft.

Mail an den Autor: ger@hna.de

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