Kommentar zum Personalkarussell der Huskies: Abgänge tun weh

Alle Ausländer sind fort: Järvinen, Frazee, Collins, Tomassoni und Zeiler verlassen die Huskies. Der Verlust tut weh, sagt HNA-Sportredakteur Gerald Schaumburg. Ein Kommentar.

Das beste Torwart-Duo der DEL2 – weg! Der beste Stürmer der Liga – weg! Der beste Verteidiger der Huskies – auch weg! Schlechte Nachrichten, die beweisen: Der Kasseler Erfolg hat Begehrlichkeiten geweckt bei der Konkurrenz, in anderen Ligen.

Der Verlust ihrer Besten tut weh, trifft die Huskies hart. War der Abgang von Järvinen und Collins noch zu erwarten, so kommt der Abschied von Tomassoni, Frazee und Zeiler nun sehr überraschend. Vor allen Jeff Frazee wäre sehr, sehr gern geblieben. Und er hat sich mit starken Auftritten nachhaltig empfohlen. Dass er dennoch gehen muss, ist ein Signal für ein Umdenken. Zum einen war der Luxus von zwei ausländischen Toptorleuten teuer, und Boss Simon Kimm hat keinen Anstieg der Personalkosten erlaubt. Zum anderen gibt es genügend gute deutsche Torhüter für die DEL2 und die Huskies. Die Kasseler bekommen dadurch einen Ausländerplatz frei für die Feldspieler.

Wer künftig die vier Kontingentplätze erhält, bleibt offen. Aber schon jetzt ist Rico Rossi und Joe Gibbs jeder Daumen zu drücken, dass es wieder so viele Glücksgriffe geben wird wie im perfekten Personalpoker des Sommers 2014.

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