Personalie auf Pressekonferenz bekanntgegeben

Video: Rico Rossi ist neuer Trainer der Kassel Huskies

Kassel. Die Kassel Huskies haben einen neuen Cheftrainer: Rico Rossi heißt ab sofort der Mann hinter der Eishockey-Bande des Zweitliga-Aufsteigers.

Video: Die komplette Pressekonferenz

Am Donnerstag wurde der 49-jährige Italo-Kanadier offiziell vorgestellt. Er hat zunächst einen Einjahres-Vertrag unterschrieben.

„Kassel ist eine Top-Adresse, eine verrückte Eishockey-Stadt mit viel Tradition und vielen Erwartungen. Ich freue mich auf die Aufgabe“, sagte Rossi.

Joe Gibbs, der als Berater der Familie Kimm und der Kasseler Sportstätten-KG (Kaspo) die Zukunft des Kasseler Eishockeys plant, lobte den neuen Coach: „Er ist hungrig auf Eishockey, arbeitet gut mit jungen Spielern und hat eine Spielphilosophie, die uns gefällt.”

Der neue Coach 

Rossi wurde im kanadischen Toronto geboren und lebt seit 1998 in Deutschland, nachdem er zuvor mehrere Jahre in Italien als Spieler und Trainer verbracht hatte.

Aktualisiert um 19.26 Uhr.

Als Coach steht Rossi für Kontinuität. In 19 Trainer-Jahren war er bei sechs Teams in der Verantwortung. In Deutschland zunächst als Chefcoach beim damaligen Drittligisten Duisburg, später als Assistenztrainer beim DEL-Team Adler Mannheim. Seit 2004 arbeitete er als Coach bei den Heilbronner Falken, beim Zweitligisten war er zuletzt als Sportlicher Leiter tätig. Mit seiner Familie, Ehefrau Deborah, Sohn Rico und Tochter Nicole, lebt er derzeit noch in Mannheim. Ende Juli, Anfang August will er nach Kassel umziehen.

Rossi ist damit die erste Personalie, die bei den Huskies offiziell feststeht. Die Entscheidung für Rossi bedeutet zugleich, dass die Ära Jürgen Rumrich, der die Huskies in die DEL 2 geführt hatte, beendet ist. Rumrich habe zu den fünf Kandidaten gezählt, die in der engeren Auswahl gewesen seien, betonten die Huskies. Rossi aber habe letztlich mit seinem ausführlichen Konzept für die DEL 2 überzeugt, das fast deckungsgleich mit den eigenen Vorstellungen sei und auf Beständigkeit und Verlässlichkeit fuße.

Die Mannschaft und Lizenz

Co-Trainer und Spieler sollen bald folgen. „Natürlich sind wir in Gesprächen mit Spielern, und es gibt auch den einen oder anderen Vertrag. An die Öffentlichkeit gehen werden wir jedoch erst, wenn wir die Lizenz haben“, erklärte Gibbs, versprach aber den Kasseler Fans: „Wir sind uns einig. Wir wollen Kasseler Jungs im Team behalten.” Wie viele es wohl werden könnten? Zwei, drei oder eher zehn? „Eher unter zehn, aber mehr als null“, fügte er augenzwinkernd an. Wichtig sei, dass die Verpflichtungen in das Budget passten.

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Zunächst einmal aber, das betonte der Kaspo-Berater, sei es wichtig, die Spielberechtigung zu bekommen. Darauf hoffen die Huskies in der kommenden Woche. „Wir haben alle Unterlagen eingereicht und sind absolut guter Dinge, dass wir die Lizenz erhalten werden. Aber wir sind auch so vernünftig, dass wir nicht von Dingen ausgehen, die wir noch nicht haben.“ Und welches Gesicht wird das neue Team haben? Rossi charakterisiert das Profil so: „Jung, aggressiv und stark in der Defensive.“ Rossi setzt neben der Arbeit mit jungen Kasseler Spielern auch auf Förderlizenzler. Geplant ist die Zusammenarbeit mit einem DEL-Klub. „Wir suchen derzeit einen Kooperationspartner“, sagte er.

Sponsoren

„Wir haben einen sehr guten Stamm von Sponsoren“, sagte Gibbs. Auch von den großen Sponsoren gebe bereits es positive Rückmeldungen. Gespräche sollen folgen, sobald die Lizenz erteilt ist. Man sei im Hintergrund sehr aktiv, werde Ergebnisse aber erst publik machen, sobald Fakten vorlägen.

Von Michaela Streuff

Bilder der Pressekonferenz

Huskies stellen neuen Trainer vor

Rubriklistenbild: © Koch

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