Der Meistertrainer ist wieder da: Huskies-Coach Rossi in Kassel eingetroffen

Standesgemäß empfangen: Huskies-Trainer Rico Rossi wird von Maskottchen Herkules begrüßt. Foto: Facebook/nh

Nein, es ist kein Mitglied der Blues Brothers, das am Kasseler ICE-Bahnhof aus dem Zug gestiegen ist: In lässiger Sommerkleidung ist Rico Rossi zunächst kaum zu erkennen.

Wie gut, dass Huskies-Maskottchen Herkules den Meistertrainer des Kasseler Eishockey-Zweitligisten begrüßt. „Ich hatte gar nicht erwartet, dass ich abgeholt werde“, sagt Rossi und lacht.

Nach gut dreieinhalb Monaten in seiner kanadischen Heimat ist der 51-Jährige nun zurück an jedem Ort, den er sein „zweites Zuhause“ nennt: „Ich freue mich, wieder hier zu sein und endlich wieder an die Arbeit zu gehen“, sagt er. Am Montag steht das erste Eistraining mit seiner neuformierten Mannschaft auf dem Programm.

Für Rossi heißt das: Raus aus der kurzen Hose und rein in die Schlittschuhe. Das deutlich kühlere Wetter hier in Nordhessen dürfte ihm das Gewöhnen an eisige Temperaturen erleichtern. Denn im heimischen Toronto war es zuletzt eher tropisch: „Wir hatten 30 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit.“

Sieben Trainingseinheiten sind für die kommende Woche geplant. Dann steht für die Huskies schon die erste Auswärtsfahrt auf dem Programm, es geht zum Bodensee-Cup ins schweizerische Kreuzlingen. „Das Turnier kommt nicht zu früh, sondern genau richtig. Es hilft der Mannschaft, sich zu finden und zu formieren“, erklärt der Coach.

Deshalb stehen in den Einheiten ab Montag zum Einstieg ins Training nicht nur Skaten und Passen auf dem Programm, sondern von Beginn an auch viel Taktik. „Wir müssen da schnell Routine reinbekommen“, sagt Rossi.

Noch ist der Kader nicht komplett. Doch im Hintergrund wieder weiter an Verträgen gearbeitet. „Wir sind in Gesprächen“, sagt der Coach.

In den nächsten Tagen aber steht für Rossi erst einmal noch viel Organisatorisches auf dem Programm. Den Weg zur Eishalle hat er natürlich nicht vergessen, gleich der erste Weg führte ihn gestern dorthin.

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