Neuer Verteidiger und Lehren aus der Niederlage

Nach 0:8 gegen Bietigheim: Huskies heute mit MacKenzie in Kaufbeuren

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Im Training viel geredet: Torhüter Markus Keller und seine Teamkollegen haben das 0:8 gegen Bietigheim verarbeitet.

Kassel. Sie haben ihre Lehren gezogen und sind noch einmal auf dem Spielermarkt tätig geworden. Vor den Spielen am Freitag (19.30 Uhr) in Kaufbeuren und am Sonntag (17 Uhr) zuhause gegen Rosenheim haben die Kassel Huskies ihre vierte Ausländerstelle besetzt.

Vom österreichischen Erstligisten Dornbirner EC wechselt Verteidiger Drew MacKenzie zum nordhessischen Eishockeyklub. Der 27-jährige US-Amerikaner ist schon am Freitag in Kaufbeuren spielberechtigt.

Für MacKenzie sind die Huskies die zweite Station in Europa. Vier Tore und 18 Vorlagen machten ihn in Dornbirn zum offensivstärksten Verteidiger. Zuvor war der Linksschütze in amerikanischen Ligen wie AHL und ECHL aktiv, wo er bereits mit Braden Pimm und Jack Downing zusammenspielte. Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs sagt: „Wir haben Drew schon länger beobachtet.“

Zwischenstände der Partie finden Sie auf Kassel-live.

Unterdessen verarbeitet die Mannschaft unter der Woche die 0:8-Klatsche gegen Bietigheim. Markus Keller nahm die Sache gelassen. „Solche Spiele brauchst du als Mannschaft vielleicht auch mal“, sagt der Torhüter. Und: „Wir haben viel darüber geredet. Wir haben viel aufgearbeitet. Und wir müssen und werden eine Reaktion zeigen.“ In der vergangenen Saison gelangen gegen Kaufbeuren und Rosenheim jeweils vier Siege in vier Spielen. Kaufbeuren allerdings erwischte einen guten Start in die Saison, gewann gegen Freiburg, holte einen Punkt beim 1:2 in der Lausitz. Kassels Trainer Rico Rossi findet ohnehin: „Was letztes Jahr war, das zählt nicht nicht. Es gibt neue Trainer, neue Spieler. Alle Mannschaften versuchen, Dinge anders zu machen als im letzten Jahr. Die ersten Wochen der Saison sind deshalb sehr spannend.“

Wie Keller sieht auch Rossi die Stimmung nach der Klatsche gegen Bietigheim sehr positiv: „Die Jungs haben das richtig gut gemacht. Ich bin sehr zufrieden mit der Trainingsarbeit.“ Ob er auch mal auf den Tisch hauen musste? „Nein“, sagt Rossi, „diese Zeiten sind auch vorbei. Das hat man 1980 vielleicht noch gemacht.“ Für ihn ist es ohnehin einfach, auf den Punkt zu bringen, wie es zur Pleite am Sonntag kommen konnte: „Ohne Herz und ohne Einsatz geht es nicht.“

Vor der Partie in Kaufbeuren mit dem früheren Husky Matthias Bergmann ist Rossi sicher, „dass die Mannschaft ihre Lektion gelernt hat“. Und Markus Keller sagt: „Ich weiß, dass wir einen starken Kader haben. Wir werden uns steigern.“

Fehlen wird am Wochenende nur Kevin Maginot. Der Verteidiger wird weiter in Mannheim benötigt. Dafür ist aber ja nun Drew MacKenzie dabei.

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