HNA-Meinung

Nach Geldstrafen für Huskies und Pinguine: "Eine deutliche Ansage"

Die Ansage ist deutlich: Im Kampf um Puck und Tore ist und bleibt beim Eishockey vieles erlaubt oder wird im Rahmen eines umfangreichen Strafenkatalogs toleriert. Ein Kommentar von HNA-Redakteur Gerald Schaumburg zum Urteil nach der Prügelorgie beim Spiel der Huskies gegen Bremerhaven.

Geistlose Prügelszenen aber, wie Huskies und Pinguine sie am Ende eines längst entschiedenen Duells darboten, werden angeprangert und konsequent bestraft.

Beides ist gut so. Insofern geht das Urteil der DEL2 in Ordnung und erscheint absolut angemessen, es passt im Sinne des Sports. Es wurde ein Zeichen gesetzt, ohne dabei über das Ziel hinauszuschießen oder das Geschehen zu bagatellisieren. Die Rivalen beider Seiten wurden rigide zur Ordnung gerufen, die haarsträubenden Auftritte der Trainer Rico Rossi und Benoit Doucet sanktioniert. Erst taten sie nichts zur Beruhigung der Spieler, sondern erweckten den Eindruck des Anstachelns, zumindest aber des Tolerierens. Dann boten sie untereinander einen verbalen Schlagabtausch, der noch weniger Niveau hatte.

Und jetzt – stehen sie alle unter Beobachtung. Huskies und Pinguine. Und auch das ist gut so im Sinne vorbildlichen Verhaltens. Es lebe der Sport!

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Rubriklistenbild: © Schachtschneider

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