Das sagen die Kassel Huskies

„Ein Derby-Sweep - einfach super“ - Reaktionen zum 8:1-Sieg der Huskies

Kassel. Ein Sweep gegen Frankfurt, damit hatten nicht einmal die gerechnet, die es letztlich geschafft haben: die Kassel Huskies selbst.

Das sind ihre Reaktionen kurz nach dem historischen 8:1 am Ratsweg am Freitagabend und dem Einzug ins Playoff-Halbfinale:

Trainer Rico Rossi:

Nur drei Worte: Sehr, sehr glücklich. Es ist fantastisch. Ich hätte nicht mit einem Sweep in vier Spielen gerechnet. Wir haben als Team gespielt, das war der Unterschied zwischen ihnen und uns.

Kapitän Manuel Klinge:

... über den Gegner: Heute muss man die Löwen vielleicht ein Stück weit verstehen. Sie wollten vieles gutmachen, standen mit dem Rücken zur Wand. Gerade dann geht es nach hinten los. Wenn man kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu.

... über die eigene Leistung: Wir haben das genau so ausgenutzt, wie wir uns das vorgenommen hatten. Ein, zwei Bierchen dürfen wir heute noch trinken, das haben wir uns erarbeitet und auch verdient.

Adriano Carciola:

... über das 8:1: Ein bisschen sprachlos bin ich schon. 8:1 bei den Löwen – großartig. Und das im letzten Spiel. Ein Derby-Sweep gegen Frankfurt - einfach super.

... über den Gegner: Frankfurt ist eine starke Mannschaft, wir hatten in der Hauptrunde ja echt Probleme gegen sie. Aber sie haben jetzt gemerkt, dass wir in den Playoffs einfach besser waren.

... das zweite Tor: Das 2:0 war wichtig, auch für mich. Ich habe lange kein Tor mehr geschossen. Aber viel wichtiger ist, dass wir weitergekommen sind.

... einen Wunschgegner im Halbfinale: Über den nächsten Gegner denken wir gar nicht nach. In den Playoffs musst du sowieso jeden schlagen.

Alex Heinrich:

... über das 8:1: Ich bin noch ein bisschen überrascht, dass es so einseitig ausgefallen ist. 8:1 – da hätte mich jeder für verrückt gehalten, wenn ich das vorher gesagt hätte. Und das ist heute einer der Höhepunkte meiner Eishockey-Karriere. Ich habe ja schon in der Oberliga viele gute Spiele gegen Frankfurt gespielt, aber heute 8:1 in Frankfurt, das ist einfach grandios.

... über das Spiel: Wir haben einen guten Start erwischt, den wir normalerweise in Frankfurt so nicht gehabt haben. Es lief vom ersten Tor an, wir haben den Schwung vom letzten Spiel mitgenommen. Einfach überragend.

... die weiteren Playoffs: Wir können das jetzt zwei Tage noch genießen. Wir haben ja ein wenig länger frei als die anderen Teams. Wir genießen einfach den Moment, dann konzentrieren wir uns aufs Halbfinale. Da wollen wir den Schwung mitnehmen. Jeder von uns. Denn wir haben alle im Team klasse gespielt.

Markus Keller:

... über die Viertelfinal-Serie: Das ist bisher der Höhepunkt meiner Huskies-Karriere. Aber wir hoffen natürlich, dass es noch weitergeht. Wir hätten nie gedacht, dass es in vier Spielen vorbei ist. Umso schöner ist es jetzt. Wir haben die Serie schön kurz gehalten, jetzt können wir uns aufs Halbfinale vorbereiten. Es hat bei uns alles gepasst: Wir waren diszipliniert, wir haben gut verteidigt, vorn unsere Chancen genutzt. Da war keine einzige Sache, die in der Serie nicht funktioniert hat. Hinzu kommt, dass bei Frankfurt nicht so viel gelaufen ist. Aber das ist nicht unser Problem.

... über das 8:1: Am Anfang haben wir ja jeden Schuss, den wir hatten, zum Tor gemacht. Hinten haben wir gut gestanden, es hat heute einfach wieder alles gepasst. 1:0 in Frankfurt in Führung zu gehen, war vielleicht der schönste Moment. Was haben wir uns hier immer angestellt während der Saison, gerade auch im ersten Drittel. Und jetzt haben wir sie auseinadnergenommen in diesem ersten Drittel.

... über Wunschgegner: Ravensburg lag uns in der Vorrunde eigentlich nicht so. Und Frankfurt lag uns in der Vorrunde auch nicht so. Ich hätte vorher gesagt: Alle außer Ravensburg. Aber nachdem wir jetzt gegen Frankfurt gewonnen haben, ist es uns eigentlich egal.

Sören Sturm:

... über die Serie: Geil, einfach geil. 4:0 in der Serie und dann den Gegner so gedemütigt. Ein super Gefühl. Vor der Serie hat jeder gedacht, es geht über sieben Spiele. Jeder gewinnt sein Heimspiel. Dass es so wird, hätte keiner gedacht.

... über das 8:1: Wir dachten, in dieses Spiel hängen die Frankfurter nochmal alles rein. Aber anscheinend waren sie mental schon so gebrochen von den drei Spielen zuvor. Dann haben wir es in den ersten acht Minuten entschieden. Danach war das Spiel quasi vorbei. Jetzt wird erstmal gefeiert.

Mathias Müller:

Das ist schon ein wenig unwirklich alles. Die Mannschaft hat einfach super zusammengehalten. Wir waren immer einen Schritt schneller, haben immer eine Lösung parat gehabt und deswegen würde ich sagen, war das hochverdient. Super, dass wir am Freitag schon weiterkommen. Da können wir bestimmt das eine oder andere Bier trinken.

Kassel Huskies gegen Löwen Frankfurt

Eric Stephan:

...übers Weiterkommen: Es fühlt sich gut an. Es ist natürlich schön, dass wir sie 4:0 geschlagen haben, aber es ist ja nur das Viertelfinale. Jetzt geht es weiter, mal schauen, gegen wen.

... übers 8:1: Wir müssen uns schon kneifen. Das erste Tor von Alex Heinrich war entscheidend. Das hat ein wenig die Moral der Frankfurter gebrochen. Dass wir direkt nachgelegt haben, war natürlich optimal. Wir haben cleverer gespielt als Frankfurt. Sie haben viel zu viele dumme Strafen genommen. Unsere Chancenverwaltung war heute sehr gut. Vom Topstürmer bis zum letzten Mann haben wir uns alle top unterstützt.

... über Gegner Frankfurt: Als wir anfangs gesehen haben, dass es gegen Frankfurt geht, haben wir schon gedacht, das wird hart. Die einzelnen Spiele waren auch hart, umso mehr freuen wir uns über das glückliche Ende, das diese Serie genommen hat.

Michi Christ (verletzt):

... über die Serie: Die Mannschaft hat sagenhaft gespielt. Sonst wäre das Ergebnis so nicht zusammengekommen. 4:0 in der Serie, wer hätte das gedacht. Großes Lob an die Jungs. Sie haben wahnsinniges Eishockey gespielt. So kann es weitergehen. Kneifen müssen wir uns nicht. Wir haben gleich beim Start in die Serie gezeigt, dass wir es ernst meinen. Und wenn man alle Spiele betrachtet, waren die Siege auch alle verdient. Jetzt ist ein bisschen feiern erlaubt, doch dann konzentrieren wir uns auf den nächsten Gegner, denn es ist ja noch nicht zu Ende.

... über die Situation, selbst nicht mitspielen zu können: Es tut natürlich weh, selbst nicht spielen zu können. Das sind Spiele, die du als Spieler mitmachen willst. Gegen Frankfurt sind es immer spaßige Spiele, Derbys halt, dann kommen jetzt auch noch Playoffs dazu. Es ist bitter. Aber ich kann an der Situation nichts ändern und versuche, die Jungs in der Kabine zu unterstützen, für Stimmung zu sorgen. Das ist meine Aufgabe.

Sven Breiter (Fanbeauftragter der Huskies): Ein Sweep gegen Frankfurt – einfach geil. Ganz ehrlich: Vor der Serie hätte ich damit nicht gerechnet, nach dem ersten Spiel aber schon. Du hast gesehen, die Mannschaft wollte. Frankfurt hat sich natürlich fallengelassen, aber das soll unsere Leistung nicht nach unten drücken. Dieser 4:0-Sieg ist ganz, ganz weit oben der Hitliste meiner schönsten Eishockey-Momente.

Rubriklistenbild: © Storch

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