Rossi: Keine Panik

Huskies-Trainer bleibt trotz Gegentorflut gelassen

Noch bleibt er locker: Huskies-Trainer Rico Rossi. Foto: Koch

Kassel. 2:6 in Bietigheim nach dem 1:5 zu Hause gegen Dresden, elf Gegentore innerhalb von zwei Tagen, davon jeweils vier im letzten Drittel: Müssen sich die Huskies-Fans jetzt Sorgen machen?

„Nur keine Panik“, sagt Rico Rossi, und der Huskies-Trainer fügt hinzu: „Es wäre schlimm, wenn wir nun von einem Trend sprechen müssten, aber nach nur zwei Spielen kann von einem Trend noch keine Rede sein.“

Nach dem 1:5 gegen Dresden hatte Rossi vor allem die Leistungen seiner Special Teams bemängelt. In Unterzahl hatten die Huskies etliche Torchancen der Sachsen zugelassen, während sie in Überzahl kaum nennenswerte Gelegenheiten herausgespielt hatten. In Bietigheim war es sowohl hinten als auch vorn schon besser, aber die Luft nach oben, die ist noch da.

Alexander Heinrich, Jack Downing, Manuel Klinge, Braden Pimm, Toni Ritter: Die gleichen Spieler, die vor einigen Wochen noch als Überzahl-Monster bezeichnet wurden, waren auch in Bietigheim meistens auf dem Eis, wenn sich fünf Huskies beim Powerplay vier Steelers gegenübersahen.

„Wichtig ist, dass wir einige gute Torchancen herausgespielt haben“, sagt Rico Rossi, der nicht daran zweifelt, dass seine Huskies demnächst auch nach einem Powerplay wieder Grund zum Jubeln haben werden.

Und die Unterzahl? In Bietigheim hat es Rossi mit neuen Formationen versucht. So stand Jack Downing an der Seite von Thomas Merl auf dem Eis, und versuchten Manuel Klinge und Braden Pimm gemeinsam die Steelers zu stoppen, während Michael Christ und Philipp Schlager ein drittes Pärchen bildeten.

Es stimmt. Es gibt keinen Grund zur Panik, aber am Wochenende sollten die Huskies zur Abwechslung mal wieder punkten. Am Freitag steht die Reise nach Bayreuth auf dem Programm, und am Sonntag gastiert Freiburg in der Kasseler Eissporthalle.

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