560 Euro für ein Trikot

Abschlussparty: Kassel Huskies bekommen größeres Budget

Kassel. Die letzten Fotos sind im Kasten, unzählige Autogramme geschrieben und das letzte Selfie gemacht: Mit einer fröhlichen Party haben sich die Meisterspieler der Kassel Huskies von mehr als 1000 Fans verabschiedet.

Die meisten In den Sommer, zumindest acht aber auch zu anderen Klubs.

Da taten positive Nachrichten gut: Patron Simon Kimm gab am Rande preis, dass das Budget des Eishockey-Teams zur nächsten Saison angehoben wird. Nun, so Kimm, können der derzeit aus dringenden familiären Gründen in Kanada weilende Manager Joe Gibbs und Trainer Rico Rossi das Team zusammenstellen.

„Die Gespräche laufen, wir hoffen, schon in der neuen Woche die ersten Vertragsabschlüsse vermelden zu können“, erklärte Coach Rossi. „Denn jetzt ist das Wichtigste, dass wir möglichst viele Jungs hier behalten, die Meister geworden sind. Das haben sie verdient.“ Sicher ist: Selfie-König Rossi kann weiterhin mit seinem Torwart-Duo planen: Nach Titelgarant Markus Keller bleibt auch Florian Proske. Er steht weiterhin beim DEL-Klub Mannheim unter Vertrag, soll aber per Förderlizenz diesmal zehn bis 15 Einsätze für die Huskies absolvieren. Eine ähnliche Konstellation werde auch mit Stürmer Carter Proft angestrebt.

Zu Gerüchten über potenzielle Neuzugänge wie Dresdens Sturmtalent Feodor Boiarchinov (22), ein gebürtiger Berliner, und Wolfsburgs Sergej Stas junior (24) nahm Rossi (noch) keine Stellung. Denn an diesem Tag stand allein die Meistertruppe noch einmal im Fokus. Ein wenig mitgenommen, wie auch der Meisterpokal, präsentierte sich nach dem Feiermarathon die erst am Mittag vom Kurztrip nach Barcelona heimgekehrte Truppe beim Bad in der Menge und dann natürlich auf einem zur Bühne umfunktionierten Lastwagen.

Als der schließlich zu der inbrünstig von Team und Fans intonierten „Mona Lisa“ ins Beben geriet, waren nicht nur Schals und T-Shirts unters begeisterte Volk gebracht, sondern auch der Goldhelm von Topscorer Jamie MacQueen. Für den hatte Patrick Gernand das richtige Los gezogen. Bei der Trikotversteigerung ging das Leibchen von „Eishockey-Rentner“ Sven Valenti für rekordverdächtige 560 Euro und ein Abendessen mit dem Idol weg. Nach zähem Ringen ersteigert von Horst Schnieder. Etwas preiswerter waren die Trikots der scheidenden Jamie MacQueen (360 Euro), Sören Sturm (250) und Adriano Carciola (130).

Das Wiedersehen für Huskies und Fans wird’s um den 10. August herum geben. Dann startet der DEL-2-Meister das Projekt Titelverteidigung in der nächsten Saison.

Abschlussparty: Huskies verabschieden sich von 1000 Fans

Aktualisiert am Sonntag um 18.40 Uhr.

Lesen Sie auch

Huskies-Trainer Rico Rossi im Interview: „Ich genieße jeden Augenblick“

Huskies-Rückhalt Keller bleibt ein Kasseler

Interview: Husky Sven Valenti beendet Karriere

Rubriklistenbild: © Fischer

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.