Kassel Huskies empfangen nach den Derbys die Bietigheim Steelers

Jetzt kommt der Meister: Huskies spielen gegen Bietigheim

Hofft auf sein Comeback: Bei einem Arzttermin heute wird entschieden, ob Verteidiger Marco Müller (links, hier gegen Bremerhavens Bredan Cook) wieder für die Huskies spielen kann. Archivfoto:  Fischer

Kassel. Dem Derby-Wochenende folgt für die Huskies der nächste Knüller: Am heutigen Freitag um 19.30 Uhr ist die Mannschaft der Stunde der zweiten Eishockey-Liga zu Gast in der Kasseler Eissporthalle – Bietigheim, der Meister. Am Sonntag dann gastieren die Schlittenhunde um 17 Uhr in Crimmitschau.

BIETIGHEIMS STÄRKE 

Die großartige Empfehlung der Steelers: Der Titelverteidiger hat zehn Siege in Folge gefeiert, 29 von 30 Punkten geholt bei 48:23 Toren. Fünfmal haben die Württemberger dabei sechs oder gar sieben Treffer erzielt. Nach drei Niederlagen hintereinander hatte Trainer Kevin Gaudet noch Anfang Oktober vom mentalen Loch eines Titelverteidigers gesprochen, jetzt setzen die Steelers zum Sturz von Tabellenführer Bremerhaven an.

KASSELS HOFFNUNG 

Die Bietigheimer Siegesserie begann am 9. Oktober mit einem 6:2-Erfolg. In Kassel! „Also wird es höchste Zeit, dass wir diese Serie auch wieder beenden und die Steelers schlagen“, sagt Rico Rossi. Der Huskies-Trainer hat seine Mannen in Bad Nauheim stärker gesehen als gegen Frankfurt – kompakt in der Abwehr, mit vielen Chancen im Angriff. „Hätten wir das Tor besser getroffen, dann hätten wir nicht 2:3 verloren, sondern 6:2 gewonnen.“

KASSELS SORGEN 

Kein Grund zur Sorge also? Auch nicht mit Blick auf die Tabelle, wo es nach nur zwei von zwölf Punkten in den letzten vier Spielen abwärts ging? „Nein“, sagt Rossi selbstbewusst. Denn: „Die Jungs arbeiten hart und solide, haben viele Torchancen. Und dann wird auch der Knoten beim Abschluss wieder platzen.“ Ob das ausgerechnet gegen Meister Bietigheim klappt? „Wir brauchen einen Zuckertag, an dem alles passt. Denn Bietigheim ist das bessere Team.“ ROSSIS PERSONAL

Eric Stephan fällt nach seiner Leisten-OP weiter aus, aber mit Marco Müller (Knie) darf ein anderer Verteidiger hoffen, heute ins Team zurückzukehren. Stürmer Braden Pimm hat in Nauheim erst die zweite und nicht die dritte große Strafe kassiert, kann also spielen. Das heißt für Rossi: Fünf Ausländer sind einer zuviel. Zuletzt pausierte Jamie MacQueen. Und jetzt? „Abwarten“, sagt Rossi, „wir entscheiden kurzfristig.“ Zumal das Quintett professionell mit der Konkurrenzsituation umgehe. Rossi: „Wir haben null Unruhe im Team.“

LITTLES PERSPEKTIVE

Zwei Spiele, zwei Tore, eine Vorlage und gutes Aufbauspiel: „Mike Little ist zuverlässig, professionell und ein patenter Typ, also eine Verstärkung für uns“, urteilt Rossi über den US-Verteidiger. Dessen Probezeit endet am Sonntag, am Montag werde über sein Bleiben entschieden. Der Trainer hat von Manager Joe Gibbs keine Ansage, dass danach einer der fünf Ausländer gehen muss.

CRIMMITSCHAUS WARNUNG 

8:1 gegen Riessersee – welch ein Lebenszeichen nach zuvor vier Niederlagen! Ein Sieg der Eispiraten aus Crimmitschau am Bußtag, der den Huskies eine Warnung ist.

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