Freitag in Bremerhaven, Sonntag in Bietigheim

Super-Wochenende für die Huskies: Das Spitzentrio unter sich

Wer zuletzt lacht, lacht am besten: Carter Proft (hier mit Mundschutz) will sein Torkonto von zehn Treffern nun in Bremerhaven und Bietigheim weiter aufstocken. Archivfoto:  Schachtschnider

Kassel. Ein Punkt, aber 680 Kilometer trennen Bremerhaven und Bietigheim in der zweiten Eishockey-Liga. Gemeinsam ist ihnen an diesem Super-Wochenende ein Gegner: Die Huskies.

Am Freitag um 20 Uhr gastieren die Nordhessen beim Spitzenreiter an der Küste, am Sonntag um 15 Uhr (!) treten sie bei den zweitplatzierten Schwaben an. Mehr Spitzenspiel gibt’s nicht für die drittplazierten Kasseler.

DER TRAUM

Die Zwischen- und Endstände von beiden Partien gibt es auf Kassel Live.

„Sechs Punkte, ganz klar.“ Denn für Trainer Rico Rossi wären zwei Siege keine Sensation. „Meinen Jungs traue ich alles zu, auch wenn es gegen die beiden bestens Teams der Liga geht und wir in beiden Spielen krasser Außenseiter sind.“ Aber: Die Huskies haben beide Favoriten schon bezwungen. „Und als Außenseiter, als Jäger in diese Spiele zu gehen, das ist schon eine gute Rolle für uns.“

DER ALPTRAUM

„Eine Wochenend-Nullnummer.“ Klar. Denn auch wenn Rossis Recken am Dienstag (19.30 Uhr) im Nachholspiel gegen Kaufbeuren gute Aussichten auf Punkte haben, könnte im Rennen um Rang sechs und die direkte Viertelfinal-Qualifikation der aktuelle Vorsprung von acht Zählern mehr schmelzen als ihnen lieb ist. Trainer Rossi weiß aber: „Niederlagen gegen Teams, die uns 20 Punkte voraus sind, wären keine Überraschungen. Also müssen wir trotz aller Hoffnungen auch auf eine solche Konstellation vorbereitet sein.“

DIE LAGE

Bremerhaven ist mit dem neuen Coach Thomas Popiesch zurück auf Erfolgskurs. Drei Spiele, drei Siege lautet die Bilanz, und das deutliche 8:1 am Dienstag gegen eine Rumpftruppe von Meister Bietigheim hat neue Euphorie bei den Pinguinen entfacht.

Die Steelers indes schert der Verlust der Tabellenführung an Bremerhaven zunächst wenig. Wichtiger ist Trainer Kevin Gaudet, dass er am Sonntag mehr als nur 14 Feldspieler aufbieten kann, wie noch am Dienstag. Doch zu den bisherigen Ausfällen der Stammspieler Wrigley, Knight, Pinizotto, Alt, Gleich und Sommerfeld kam nun auch noch Freddy Cabana hinzu, der einen Schläger ins Gesicht bekam.

Interessant: Bremerhaven hat ein Tor weniger erzielt als Bietigheim, aber eines mehr als Kassel. Die Steelers indes sind um einen Gegentreffer besser als die Pinguine, hier fallen die Huskies deutlich ab.

DAS PERSONAL

Bis auf Alex Heinrich, dessen Rückkehr Rossi am nächsten Wochenende erhofft, und Justin Kirsch sind die Huskies vollzählig. Markus Keller wird im Tor stehen, Felix Michel ist der Reservist. Unabhängig davon soll auch Jimmy Hertel von den Hannover Scorpions in den restlichen sieben Partien noch die fehlenden 235 Spielminuten für das Playoff-Spielrecht sammeln können.

Sonderzug, Studentennacht, Valentin-Aktion

Auch für die Huskies-Fans ist der Endspurt in der DEL-2-Hauptrunde etwas Besonderes. Zum Gastspiel nach Bietigheim am Sonntag haben sie wieder einen Sonderzug organisiert. Der mit 700 Plätzen ausverkaufte Happy-Train startet um 8.59 Uhr im Kulturbahnhof. Zum Valentinstag eine Woche später am 14. Februar haben sich die Huskies eine besondere Aktion einfallen lassen. Für das Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse aus Weißwasser um 17 Uhr erhalten dann die Käufer von Tageskarten ein zweites Ticket zum halben Preis. Auch Dauerkarteninhaber (außer Vips) können zum halben Preis eine zweite Person mitnehmen. Dafür muss der vierstellige Dauerkartencode bei der einmaligen Buchung angegeben werden. Karten gibt’s im Internet (www.kassel-huskies.com), im Fan-Shop Eissporthalle, im Fan Point Kassel (Friedrichsplatz) sowie in allen weiteren Vorverkaufsstellen. Am kommenden Dienstag (9.2.) gegen Kaufbeuren (19.30 Uhr) gibt’s erstmals eine Studentennacht. Stehplatztickets für Studis (Ausweis!) kosten fünf statt elf Euro im Fan-Shop und an der Abendkasse

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