Kassel Huskies

Rossi: „Rosenheim wird schwer, Heimspiel gegen Heilbronn noch schwerer“

Skeptisch? Nein! Trainer Rico Rossi und die Huskies stehen nach Punkten besser da als vor einem Jahr. Archivfoto:  Schachtschneider

Kassel. Zwei Spiele noch, dann ist in der zweiten Eishockey-Liga Halbzeit. Aber diese beiden Einsätze – Freitag ab 19.30 Uhr bei den Starbulls in Rosenheim und Sonntag ab 17 Uhr in Kassel gegen die Heilbronner Falken – haben es für die Kassel Huskies noch einmal in sich.

Trainer Rico Rossi sagt: „In Rosenheim wird es schwer, weil wir da von der ersten Sekunde an hellwach und vor allem auch physisch sehr präsent sein müssen. Und gegen Heilbronn wird es noch schwerer, weil doch jeder gegen den Tabellenletzten einen klaren Sieg erwartet.“

DIE LAGE

Die Huskies stehen derzeit besser da als vor genau einem Jahr, haben 44 statt 43 Punkte auf dem Konto. Die Krux: Aufgrund der Ausgeglichenheit der Teams in der DEL 2 reicht das derzeit nicht zu Rang zwei, wie 2014, sondern „nur“ zu Platz fünf. Interessant: Meister Bietigheim hat derzeit zehn Punkte weniger, Weißwasser gar 19 Zähler als vor Jahresfrist. Andererseits ist Bremerhaven um 23 Punkte (!) im Plus, Ravensburg mit +zwölf.

DIE ROSENHEIMER

Körperlich robust und mit breiter Brust: Die Truppe von Trainer-Urgestein Franz Steer, der seit Februar 2008 die Starbulls trainiert, hat nur zwei der letzten sieben Spiele verloren: 0:4 in Bietigheim und 3:8 (!) gegen Kaufbeuren. Es war das einzige von zwölf Heimspielen, in denen die Rosenheimer leer ausgingen. Sie holten daheim 31 von 36 Punkten.

DER DOPINGFALL HEILBRONN   

13 Zähler nur haben die Falken auf dem Konto, doch sieben davon holten sie in den letzten vier Spielen. Doch der Rückwind riss gestern abrupt ab: Die Nationale Anti-Doping Agentur (Nada) ermittelt gegen Stürmer Ralf Rinke und suspendierte ihn. Er wurde nach dem Spiel am 20. November in Dresden (4:7) positiv getestet.

Welche Substanz bei Rinke gefunden wurde, gab die Nada auch auf Nachfrage nicht bekannt. Über das Strafmaß entscheidet ein sogenannter Anti-Doping-Richter, der von der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS) benannt wird.

DIE STRATEGIE

Never change a winning team, heißt es. Und tatsächlich sieht Rico Rossi keine Veranlassung, seine Sturmreihen umzubauen. In der Abwehr aber will der Coach umbauen, „denn da müssen wir bessere Kombinationen finden“.

DAS PERSONAL

Für die verletzten Sven Valenti und Taylor Carneval ist eine Rückkehr noch vor Weihnachten unwahrscheinlich. Eric Stephan ist zwar nach seiner Leisten-OP wieder auf dem Damm, wird an diesem Wochenende aber per Förderlizenz an Oberligist Hannover Scorpions ausgeliehen. „Er braucht Spielpraxis. Und die wird er dort bekommen. 20 Minuten pro Spiel für die Scorpions bringen ihm und uns derzeit mehr als nur zwei, drei Wechsel bei uns“, sagt Rossi.

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