Überraschendes Wiedersehen mit Ex-Klub: Husky Meilleur spielte diese Saison für Bayreuth

Im Fokus: Jens Meilleur

Kassel. Beginnen wir diese Vorschau mal mit einer Quizfrage: Was haben Rico Rossi und Jens Meilleur gemeinsam? Abgesehen natürlich davon, dass sie in der vergangenen Saison Zweitliga-Meister mit den Huskies wurden und auch aktuell in Kassel unter Vertrag stehen?

Richtig, beide haben einen Bezug zu jenem Eishockeyklub, bei dem die Huskies heute Abend ab 20 Uhr zu Gast sind: bei den Bayreuth Tigers, dem DEL-2-Aufsteiger. Rossi, Chefcoach der Huskies, trainierte das Team vor einigen Jahren, wenn auch nur ein paar Monate.

Meilleur, der Stürmer, hingegen trug in dieser Saison bereits das Trikot der Franken. Siebenmal schickte ihn sein vormaliger Arbeitgeber Nürnberg aus der DEL per Förderlizenz nach Bayreuth. Nachdem der Deutsch-Kanadier aber vor Kurzem sein eher glückloses Engagement bei den Ice Tigers beendet hat, feiert er heute Abend als Husky ein eher überraschendes Wiedersehen mit den Tigers. „Klar, das ist ein wenig verrückt“, sagt Meilleur. „Auch wenn ich nicht so häufig hier war, kenne ich die Mannschaft ein wenig. Ich kann Rico und unserem Team sicher noch ein paar Tipps geben.“

Über die Zwischenstände der Partie berichten wir aktuell auf www.kassel-live.de

Für Rossi, Meilleur und die Huskies geht es vor allem darum, beim Aufsteiger nach den zwei Niederlagen zuletzt gegen Dresden und Bietigheim zurück in die Erfolgsspur zu finden. Der Trainer muss deshalb nicht lange überlegen bei der Frage, warum er sich auf die Partien heute in Bayreuth und am Sonntag zu Hause gegen Freiburg (17 Uhr, Eissporthalle) freut. Die Antwort gibt Rossi prompt und lacht: „Weil wir zwei Chancen haben, wieder zu gewinnen. Wir haben eine gute Mannschaft. Wir wackeln nicht nach zwei Niederlagen. Und wir dürfen nicht vergessen: Wir haben ein junges Team.“ Das Durchschnittsalter der Huskies liegt bei 24,5 Jahren, damit stellen sie das viertjüngste Team. Zum Vergleich: Dresden stellt mit 26,72 Jahren die älteste Mannschaft der Liga, Bietigheim folgt auf Rang zwei (26,71 Jahre). Vielleicht kann Meilleur ja auch heute in Bayreuth endlich einmal jubeln, denn in den sieben Spielen für die Tigers kam er nur auf zwei Vorlagen.

Die Huskies haben den Rückkehrer mit offenen Armen aufgenommen. Rossi, der Kontakt zu seinen ehemaligen Spielern hält, schwärmt vom Deutsch-Kanadier: „Jens war Teil der Huskies seit meinem Beginn hier. Er hatte eine tragende Rolle in unserer Meistermannschaft. Er fällt noch unter die U23-Grenze. Er kennt fast alle in der Mannschaft.“

Keine Frage also, dass die Huskies-Verantwortlichen nicht lange überlegten, als sie mitbekamen, dass Meilleur in Nürnberg nicht glücklich wurde. Der bereut die Rückkehr nicht: „Ich bin endlich wieder zu Hause. Viel verändert hat sich ja nicht. Mein bester Kumpel Braden Pimm ist hier. Die Mannschaft ist stark, hat einen tollen Charakter und ein paar neue Gesichter sind hinzugekommen.“

Nur seinen Platz in der Kabine, den hat er an Feodor Boiarchinov verloren.

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