Valenti nach Mannheim, Pantkowski vor Rückkehr?

+
Sven Valenti

Mannheim. Erst der Sohn, nun der Vater: Auch Huskies-Urgestein Sven Valenti wird nach Mannheim gehen. „Ja, es stimmt, ich werde ab September Nachwuchstrainer für die U 10 bis U 14 beim Mannheimer ERC“, bestätigte der 40-Jährige Gerüchte über ein Engagement beim Amateurverein der Adler aus der DEL.

Aktualisiert um 19.43 Uhr

Für Valenti, der im Frühjahr nach 602 Spielen im Kasseler Eishockey-Trikot seine glanzvolle Karriere beendet hatte, schließt sich damit ein Kreis. Denn 1992/93 hatte er seine Profilaufbahn beim MERC in der Bundesliga begonnen. In Mannheim leben auch seine Eltern und seine Schwester Maren, und natürlich auch Sohn Yannik (15), der im November zu den Jungadlern gewechselt war. „Wir beide werden in Mannheim eine Männer-WG bilden, meine Frau und meine Tochter werden als Frauen-WG in unserem Haus in Kaufungen bleiben“, erläuterte Sven Valenti und stellt sich auf das Pendeln ein.

Nach den Meisterfeiern mit den Huskies und seinem Abschied war zunächst ein Praktikum im Sportamt der Stadt Kassel geplant. Das aber kam nicht mehr zustande, auch wegen des Angebots des MERC, bei dem auch sein Vater Danilo (61) als Nachwuchscoach U 16 bis U 19 tätig ist. „Es ging dann schnell“, berichtet Valenti, „nur die Vertragsunterzeichnung hat sich hingezögert. Einerseits wollte ich nichts überstürzen, nicht übereilt meine Zelte hier abbrechen, wo wir uns als Familie so wohl fühlen. Andererseits ist das natürlich für einen Einsteiger wie mich eine tolle Chance, die ich mir nicht entgehen lassen kann. An einem Topstandort wie Mannheim kann ich viel lernen und habe erstklassige Perspektiven.“

Perspektiven, die auch Mirko Pantkowski so überzeugten, dass er nun wohl doch nicht nach Nordamerika wechseln wird. Der 18-jährige Junioren-Nationaltorwart aus dem Talentschuppen der Eishockey-Jugend Kassel, der 2014 ein Jungadler geworden war, hat beim DEL-Team einen Zweijahresvertrag als Profi erhalten. „Pante“ könnte somit schneller als erwartet wieder ein Thema für die Huskies werden – als Förderlizenzspieler.

„Wir sind wie immer in engem Kontakt mit den Mannheimern – grundsätzlich wegen der Förderlizenzler wie Kevin Maginot und Carter Proft, aber speziell natürlich auch wegen Mirko“, erklärte Trainer Rico Rossi aus Toronto. Geschäftsführer Joe Gibbs erwartet die finalen Vereinbarungen mit Mannheim in dieser Woche und sagt: „Florian Proske und Mirko Pantkowski sind zwei erstklassige Talente. Beide wären für uns eine gute Wahl als zweiter Torwart.“

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.