Verteidiger ist mit Huskies im Gespräch, muss aber Grizzlys-Vertrag erst auflösen

Wolfsburger Ex-Nationalspieler André Reiss: Kassel ist ein Thema

André, genannt Andy Reiss: Kassel ist ein Thema. Archivfoto:  dpa

Kassel. Am Samstag nächster Woche soll es den ersten (freiwilligen) Eistest geben, zwei Tage später am 15. August dann den offiziellen Trainingsauftakt. Doch noch immer sind nicht weniger als acht Positionen im Eishockey-Kader von Zweitliga-Meister Kassel Huskies unbesetzt.

Einer, über dessen Wechsel nach Nordhessen seit Wochen spekuliert wird, hat sich jetzt erklärt: André, genannt Andy Reiss. „Ja, Kassel ist interessant für mich und ein Thema. Und ja, wir sind miteinander im Gespräch“, sagte der 30 Jahre alte Verteidiger gestern. Aber warum ist der Wechsel aus Wolfsburg nach Kassel aus der DEL in die DEL2 dann noch immer nicht in trockenen Tüchern? „Ich stehe bei den Grizzlys für die nächste Saison noch unter Vertrag“, erklärt Reiss.

Dort ist er zwar vom Training freigestellt, „aber ich muss erst mit Wolfsburg diese Sache sauber klären, bevor ich mich anders orientiere und etwas Neues unterschreibe“. Das allerdings könne sich noch hinziehen, einen konkreten Termin für ein klärendes Gespräch mit Grizzlys-Manager „Charly“ Fliegauf gebe es jedenfalls noch nicht.

Andy Reiss hat sechs Länderspiele bestritten und 546 DEL-Einsätze für Wolfsburg, Augsburg und die Hannover Scorpions, mit denen er 2010 Deutscher Meister war. Vater Siggi und Onkel Dieter der in Hannover ansässigen Reiss-Familie waren ebenfalls erfolgreiche Eishockey-Spieler. Bruder Dany (33) war 2012/13 ein Husky, hat aber nach drei schweren Gehirnerschütterungen seine Karriere beendet.

„Ich rüste mich für den Tag x“, sagt Andy Reiss, „und halte mich absolut fit. Mit Kameraden von Scorpions und Indians geht er schon seit Anfang Juli drei- bis viermal pro Woche am Pferdeturm zum Training aufs Eis.

Aktualisiert um 18.45 Uhr.

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