Playoffs: Kasseler schaffen vierten Sieg - Nun im Halbfinale

Der absolute Wahnsinn, ein Sweep! Huskies siegen in Frankfurt 8:1

Frankfurt. Die Kassel Huskies haben im vierten Spiel gegen die Löwen aus Frankfurt die Sensation geschafft: Mit 8:1 wischten sie Erzrivalen Frankfurt vom Eis. Nun sind sie im Halbfinale.

Die Fans der Huskies waren schon vor dem ersten Bully sicher: „60 Minuten, ihr habt noch 60 Minuten“, sangen fast 700 Fans der Gäste in Frankfurts Eishalle. Sie wollten den vierten Sieg. Und sie bekamen ihn. Doch nicht nur das. Sie bekamen den totalen Huskies-Wahnsinn. Sie bekamen den sogenannten „Sweep“, das Ausschalten des Gegners mit einer makellosen Bilanz. Sie bekamen den souveränen Einzug ins Halbfinale. Und sie bekamen als Zugabe einen Sieg von historischer Dimension: Nach 60 Minuten Eishockey stand ein unglaublicher 8:1 (4:1, 3:0, 1:0)-Erfolg. 

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Es war als Krönung dieser unfassbar einseitigen Serie der höchste Auswärtssieg der Huskies in Frankfurt seit DEL-Zeiten. Mit einem Blitzstart hatten die Gäste den letzten Widerstand der Löwen früh gebrochen, sie phasenweise vorgeführt und regelrecht demontiert. Die frustrierten Gastgeber stellten das Spielen irgendwann nahezu komplett ein, kassierten reihenweise Strafen. Krönung: Beide Breitkreuz-Brüder mussten mit Spieldauer vom Eis Es brodelte schon vor der Partie bei den Gastgebern. Trainer Rich Chernomaz hatte Kapitän Patrik Vogl suspendiert. 

Die Fans forderten von Beginn an nur: „Wir wollen euch kämpfen sehen!“ Und mussten dann mit ansehen, wie die Huskies einen unglaublichen Start hinlegten. Es waren nicht einmal neun Minuten gespielten, das stand es bereits 4:0. In Worten: Vier zu Null! Und das kam so: Die Gäste schockten den angeschlagenen Gegner nach 37 Sekunden: Erster Konter, erstes Tor. 

Jamie MacQueen bedient Alex Heinrich – und der Kasseler Jung erzielt das 1:0. Was folgte, war eine Demonstration der Stärke – demoralisierend für den Gegner. Adriano Carciola erhöhte nach einem Solo im zweiten Versuch auf 2:0. Und als die Gastgeber gleich mehrere Strafen kassierten, da kam die Zeit von Jamie MacQueen. Der Torjäger zeigte, warum das Überzahlspiel seiner Mannschaft so auf ihn zugeschnitten ist. Zwei Tore innerhalb von zwei Minuten – und damit eben dieses unglaubliche 4:0. 

Danach legten die Gäste eine Pause ein, wurden etwas nachlässig. Nils Liesegang durfte zwischenzeitlich auf 1:4 verkürzen (12.). Bis zur 25. Minute dauerte diese Phase. Dann erzielt erneut MacQueen bei einem Konter das 5:1. Damit war es endgültig geschehen um Frankfurt., das fortan frustriert foulte und rüpelte. Ihre Fans stimmten ironisch die Welle an.

Kassel Huskies gegen Löwen Frankfurt

Und die Kasseler legten durch Jean-Michel Daoust und Lennart Palausch bis zur zweiten Pause noch zwei Treffer nach. Der Huskies-Wahnsinn war endgültig perfekt. Das letzte Drittel wurde zum Schaulaufen. Manuel Klinge sorgte für den Endstand. Die Huskies-Fans mussten eh nicht mehr groß auf das Eis schauen. Sie feierten mit Dauergesängen diese sensationelle Derbyserie und den Einzug in das Halbfinale.

Der Huskies-Sieg zum Nachhören

Statistik

Schiedsrichter: Hascher/Vogl (Miesbach/München),

Zuschauer: 5727

Tore: 0:1 (0:37) Heinrich (MacQueen, Meilleur), 0:2 (3:37) Carciola (Proft, Little), 0:3 (6:25) MacQueen (Little - 5:3), 0:4 (8:17) MacQueen (Klinge, Pimm - 5:4), 1:4 (11:06) Liesegang (Sparre - 5:4), 1:5 (24:36) MacQueen (Meilleur, Sturm), 1:6 (27:02) Daoust (Merl, Carciola), 1:7 (33:01) Pallausch (Proft, Klinge), 1:8 (57:43) Klinge (Wycisk, Sturm)

Strafminuten: Frankfurt16 + 5 + Spieldauer C. Breitkreuz + 5 + Spieldauer B. Breitkreuz - Kassel 14.

Empfang der Huskies in Kassel:

Der Live-Ticker zum Nachlesen:

Live Blog DEL:2 Löwen Frankfurt - Kassel Huskies
 

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Rubriklistenbild: © Storch

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