Nächster Neuzugang steht fest: Huskies verpflichten Verteidiger Kreuzmann

Stephan Kreuzmann
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Stephan Kreuzmann, hier im Duell mit Huskies-Kapitän Manuel Klinge (liegend), wechselt nach Kassel.

Kassel. Der nächste Neuzugang steht fest: Wie schon Torwart Benjamin Finkenrath wechselt auch der 27-jährige Verteidiger Stephan Kreuzmann vom EHC Dortmund zu den Kassel Huskies.

„Nein, eine WG mit Benjamin Finkenrath werde ich jetzt nicht gründen“, sagt Stephan Kreuzmann und lacht. So abwegig jedoch ist dieser Gedanke nicht. Denn in dem Verteidiger wechselt binnen einer Woche nicht nur der zweite Spieler vom EHC Dortmund zum Eishockey-Oberligisten Kassel Huskies.

Torhüter Finkenrath war es auch, der den Kontakt zu den Schlittenhunden und dem neuen Sportchef Uli Egen herstellte. Dann sei alles ganz schnell gegangen, erzählt Kreuzmann. „Wir haben telefoniert, es hat gepasst. Am Samstag war ich in Kassel und habe den Vertrag unterschrieben.“ Frankfurt abgesagt Für ein Jahr hat er sich an die Huskies gebunden und dafür Angebote anderer Klubs ausgeschlagen.

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Frank Gentges beispielsweise, der Kreuzmann in der vergangenen Saison noch in Dortmund trainierte, hätte den 27-Jährigen gern mit zu seinem neuen Klub, den Löwen Frankfurt, genommen. Die Kleinigkeiten aber hätten den Ausschlag zugunsten Kassels gegeben, sagt Kreuzmann, der sich nicht nur sportlich, sondern auch privat auf sprichwörtlich neues Eis begibt. Denn der gebürtige Duisburger zieht im Sommer allein in die Fuldastadt, Ehefrau Romy und die Töchter Linda und Anna-Luzia bleiben vorerst in seiner Heimatstadt.

Auf Kassel freut sich der Linksschütze (1,84 Meter, 94 Kilogramm), vor allem auf die Fans in der Eissporthalle – trotz zwei „schmerzhaften Punktverlusten“, die er mit Dortmund in der vergangenen Saison dort erlebt hat. Zufrieden ist auch Sportchef Uli Egen über den Neuzugang, der die Erfahrung von 240 Zweitliga-Spielen (unter anderem für Dresden und Bremerhaven) und 159 Oberliga-Einsätzen mitbringt. „Ich kenne Stephan gut aus meiner Zeit in den Niederlanden und aus Duisburg. Er ist ein erfahrener Oberliga-Spieler, der die Mannschaften im Westen gut kennt, und er wird bei uns im Team eine Führungsrolle übernehmen.“

Gut möglich, dass in der kommenden Saison dann drei Ex-Dortmunder im Team der Huskies stehen. Denn auch Stürmer Christoph Koziol, der zum Jahreswechsel vom Elch zum Husky wurde, liegt ein neues Angebot der Huskies vor. Robitaille hat Vertrag Die Verantwortlichen führen derweil weitere Gespräche. „Wir wollen noch einen weiteren Spieler für die Defensive holen und mit sieben bis acht Verteidigern in die nächste Saison gehen“, sagt Stefan Traut, Geschäftsführer der Kasseler Eissporthallen-Betriebsgesellschaft KEBG.

Auch Stéphane Robitaille besitzt für die kommende Saison einen Vertrag. „Der ist weiterhin gültig“, erklärt Traut und spielt damit auf die Spekulationen an, der 42-jährige Kanadier habe keine Zukunft mehr bei den Huskies. Für Samstag sei ein Gespräch mit dem Verteidiger vereinbart gewesen. „Er ist aber nicht erschienen“, sagt Traut.

Von Michaela Streuff

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