Marathon: 4 Klassensiege für Halbmarathonis

Leck unter drei Stunden - Wolfhagener hat wieder Kreis-Krone

Fotos:  Marco Berger

Kassel. Über die 42,195 Kilometer beim 10. Eon Kassel-Marathon wussten die einheimischen Langstreckler zu überzeugen und knackten einmal sogar die Drei-Stunden-Marke.

In 2:59:04 Stunden wehrte Carsten Leck (LT Wolfhagen) noch einmal den Angriff der beiden Debütanten Robin Schmidt (TSV Niederelsungen; 3:01:51) und Kevin Jan Trebing-Hild (Habichtswald; 3:03:18) auf die Kreis-Krone und wiederholte sogar den 2. Rang in der M 45.

Mit 3:52:51 Stunden überraschte Elisabeth Kramarczyk (TSV Niederelsungen) auf dem Kurs durch die 15 Stadtteile und hatte mit Teamkollegen Joachim Macik einen idealen Tempomacher an ihrer Seite. „Das Ziel erreicht“, vermeldete der Niederelsunger Vereinsvorsitzende Marcus Winning in Maßarbeit von 3:59:50 Stunden.

Gleich vier Klassensiege verbuchten die Halbmarathonläufer für sich. Dabei setzte Michael Wagner (Zierenberg) seine Siegesserie fort und gewann nach 2015 in der M 35 nun die M 40 mit der elfbesten Zeit von 1:17:54 Stunden für den ausrichtenden Verein PSV GW Kassel. Für die Kreisvereine bleibt Jörg Deichmann (LT TSV Dörnberg) weiter das Maß der Dinge und gewann in 1:24:58 Stunden die M 50. „Dieser Sieg gibt Motivation für den Köln-Marathon“, so der vielseitige Ausdauersportler.

Zwei Wochen vor dem 80. Geburtstag schenkte sich Alfred Böhm (LT Wolfhagen) den Erfolg in der M 80 und ließ sich nach 2:04:46 Stunden auch nicht vom einem Sturz und blutender Nase aufhalten.

In der M 60 erkämpfte sich Martin Feldmann (Lauftreff TSV Dörnberg; 1:38:47) nach 21 Kilometer mit 22 Sekunden Vorsprung Bronze. Die W 40-Siegerin Ute Schauenburg (TSV Niederelsungen; 1:35:26) als Gesamtzehnte und Katharina Stenzel (LT Wolfhagen; 1:39:56) waren die schnellsten Frauen für die Kreisvereine.

Im Vorjahr schrammten die Staffeln vom TSV Niederelsungen als Vierte nur knapp an der Siegerbühne vorbei. Doch diesmal machten die Frauen- und Männer-Staffeln endlich Nägel mit Köpfen. Hinter dem Titelverteidiger, den Triathleten vom KSV Baunatal (2:32:03), versilberten Nils Wolkonski, Noah Heinemann, Karl Löber und Schlussläufer Renè Persch in 2:47:10 Stunden nun die Holzmedaille vom letzten Jahr. Als Dritte in 2:54:59 Stunden feierte der TSV Breuna mit Thorsten Strack, Ergys Meti, Darius Kreber und Jens Wiegand die erste Staffelmedaille in Kassel und bezwang den Tuspo Borken um eineinhalb Minuten. In der gleichen Besetzung wie im letzten Jahr liefen Mareike Schaake, Marie Gautier, Friederike Hüppe und Marie Schwarz nach 3:25:50 Stunden als souveräner Dritte hinter dem Tri-Team Fuldatal und dem SC Meißner Eschwege ins Auestadion ein. Das Quartett der Bundespolizeiinspektion Kassel war da bereits um über vier Minuten distanziert. (zxb)

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