Am 19. Januar beginnt die Vorbereitung

Marathon-Stützpunkt Baunatal: Am Start für den langen Lauf

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Fit für das neue Jahr: Marathon-Chef Winfried Aufenanger (von links) und die Leiter des Baunataler Stützpunktes, Michael Jünemann und Meike Borschel.

Kassel. Weihnachtsgans und Lebkuchen sind Geschichte. Der Eon Kassel Marathon steht zwar noch nicht unmittelbar vor der Tür, aber in Baunatal zumindest in den Startlöchern.

Dass alle Läufer in oder rund um die VW-Stadt in den kommenden Wochen und Monaten genug Gelegenheit haben, sich überschüssige (Weihnachts-)Pfunde ab- und Kondition anzutrainieren, ist in diesen Tagen ein besonderes Anliegen von Michael Jünemann und Meike Borschel.

Die beiden Lauftrainer eröffnen am 19. Januar (19 Uhr) im VIP-Raum des Baunataler Parkstadions offiziell die Vorbereitung des Baunataler Marathon-Stützpunktes.

„Wir wollen allen Läufergruppen ein Angebot machen, aber jeder entscheidet selbst über seinen Trainingsumfang und die gesteckten Ziele“, sagt Borschel. Die 33-jährige Biologin hat zusammen mit Jünemann einige lange und flache Strecken ausgearbeitet, die teilweise an der Fulda entlangführen.

„Das Basistraining sieht eine lange Trainingseinheit am Sonntag und Intervalltraining und Stundenläufe an anderen Tagen vor. Zudem haben wir ein Athletiktraining in der KSV-Sportwelt im Angebot“, sagt Michael Jünemann. Zusammen mit Borschel koordiniert der 59-jährige, frühere Berufssoldat das Baunataler Marathontraining nach dem Tod des früheren Stützpunktleiters Michael Erben.

Sowohl Jünemann als auch Borschel ist daran gelegen, Hobbyläufern am 17. Mai die Teilnahme am Halbmarathon oder an der Staffel zu ermöglichen. Dazu sind vor allem auch Laufanfänger zur Stützpunkt-Eröffnung am 19. Januar ins Parkstadion eingeladen.

Trotz des Engagements für Neulinge in der Laufszene macht auch der Veranstaltungschef des Eon Kassel Marathons kein Geheimnis aus einem anderen Anliegen: „Wir wollen einfach noch mehr Läufer zu einem Start auf der klassischen Marathonstrecke bewegen“, sagt Winfried Aufenanger. Noch immer seien viele Läufer der Meinung, die Kasseler Strecke sei zu bergig und zu anstrengend für die kompletten 42 Kilometer, versucht Aufenanger mit einem Vorurteil aufzuräumen.

Ein Zwischentest für alle Interessenten ist bereits für den 15. März geplant. Dann besteht die Möglichkeit, einen Testlauf auf der Halbmarathonstrecke zu absolvieren.

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