Sonntag fällt Startschuss für 10. Eon Kassel Marathon

42 Gründe, warum Sie einen Marathon laufen sollten

Kassel. Am Sonntag fällt der Startschuss zum Eon Kassel Marathon. Wir liefern 42 – nicht immer ganz ernst gemeinte – Gründe, warum man oder frau mal einen Marathon laufen sollte.

Der traditionsreiche Lauf über die 42,195 Kilometer lange Strecke gehört zu den intensivsten Erfahrungen, die passionierte Läufer machen können. Wir liefern hier 42 – nicht immer ganz ernst gemeinte – Gründe, warum man oder frau mal einen Marathon laufen sollte. Weil ...

1. ... Langstreckenläufer angeblich länger leben.

2. ... man dann am Arbeitsplatz so richtig angeben kann.

3. ... man sich in der ganzen Woche danach wie ein Held vorkommt.

4. ... man lernen kann, mit dem Zorn umzugehen, wenn einen die Kollegen nicht wie einen Held behandeln. 

5. ... man danach wieder hemmungslos essen kann. 

6. ... man auf der Strecke aber spätestens im Ziel skurrile Leute kennenlernt. 

7. ... der skurrilste davon der Mann mit dem Hammer ist. Der wartet bei Kilometer 30. 

8. ... man spätestens danach weiß, wie wichtig Freunde sind. Die können einen auf der Strecke mit Getränken und Energieriegeln versorgen.

9. ... man im Freundeskreis seine wundgelaufenen Brustwarzen präsentieren kann, was meistens eine ziemliche Schockwirkung entfaltet. 

10. ... Orthopäden auch ihre Familien ernähren müssen. 

11. ... Sportartikelhersteller auch ... siehe Punkt 10. 

12. ... die Ziel-Fotografen auch ... siehe Punkt 10. 

13. ... man mal danach endlos über den Sinn von Laufeinlagen diskutieren kann. 

14. ... es Spaß macht, vor dem Start einen Blick auf die Ausrüstung der Mitläufer zu werfen. 

15. ... man sich danach fragen muss, warum manche Menschen so viel Geld für ihre Lauf- und Trainingsausrüstung ausgeben. 

16. ... die Antwort auf Punkt 15 ganz einfach ist: die Laufstrecke ist auch ein Laufsteg der Eitelkeiten.

17. ... man sich dann darüber freuen kann, wenn man sie auf der Strecke überholt. 

18. ... man sich ärgern kann, wenn bei Kilometer 35 die grauhaarigen Seniorenläufer an einem vorbeiziehen. 

19. .... man dann beschließt, im nächsten Jahr früher mit dem Training zu beginnen. 

20. ... man schon Wochen vor dem Start in der Sporthandlung mit Handschlag begrüßt wird. 

21. ... es Spaß macht, mal über ein Trainingslager im kenianischen Hochland nachzudenken. 

22. ... man sich wie ein Leistungssportler fühlt, wenn man beim Arzt über Ausdauerwerte und maximale Sauerstoffaufnahme referiert. 

23. .... man sich nach dem Lauf zu Hause mal so richtig bemuttern lassen kann. 

24. ... selbst Zahlenmuffel schnell den Unterschied zwischen Brutto- und Nettozeit lernen. 

25. ... man ein Experte in Sachen Ausreden wird. 

26. ... man im Ziel so hübsche Medaillen bekommt. 

27. ... der Schmerz geht und der Stolz bleibt. 

28. ... einem im wirklichen Leben nie so viel zugejubelt wird. 

29. ... es irgendwie ist wie auf der Enterprise: man sieht Dinge, die man noch nie zuvor gesehen hat. 

30. ... man erst nach der Ziellinie weiß, was eine postmarathonale Depression ist. 

31. ... weil man danach philosophieren kann, ob der Weg das Ziel ist oder umgedreht. 

32. ... man die natürlich überwindet, indem man sich gleich wieder für den nächsten Marathon anmeldet.

33. ... der Vogel fliegt, der Fisch schwimmt und der Mensch läuft (Emil Zatopek). 

34. ... Laufen auch sonst bildet. Der wohl berühmteste Läufer der Literaturgeschichte läuft in Schillers Gedicht „Die Bürgschaft“. 

35. ... einem beim Laufen ganz gute Ideen kommen. 

36. ... Pasta-Patys mal eine Alternative sind. 

37. ... und alkoholfreies Bier auch ganz lecker ist. 

38. ... man dann kein Jogger mehr ist. Man ist ein Läufer. 

39. ... man danach über deutsche Tugenden philosophieren kann. 

40. ... man besser versteht, was es bedeutet, die Haltung zu bewahren. 

41. ... man lernt, was es bedeutet, nach einem (Trainings)-plan zu leben. 

42. ... es glücklich macht.

Rubriklistenbild: © dpa

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