Kaymer und Siem urlaubsreif - Stenson siegt im Finale

Martin Kaymer bespricht sich mit seinem Caddie Craig Connelly. Foto: Yoshua Arias
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Martin Kaymer bespricht sich mit seinem Caddie Craig Connelly. Foto: Yoshua Arias
Henrik Stenson posiert in Dubai mit dem Pokal. Foto: YOSHUA ARIAS
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Henrik Stenson posiert in Dubai mit dem Pokal. Foto: YOSHUA ARIAS
Rory McIlroy und die riesige "Race to Dubai"-Trophäe. Foto: Yoshua Arias
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Rory McIlroy und die riesige "Race to Dubai"-Trophäe. Foto: Yoshua Arias
Henrik Stenson hat sich den Sieg in Dubai nicht mehr nehmen lassen. Foto: Yoshua Arias
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Henrik Stenson hat sich den Sieg in Dubai nicht mehr nehmen lassen. Foto: Yoshua Arias
Marcel Siem spielt in Dubai einen Ball aus dem Bunker. Foto: Yoshua Arias
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Marcel Siem spielt in Dubai einen Ball aus dem Bunker. Foto: Yoshua Arias

Dubai (dpa) - Nach einer kräftezehrenden und erfolgreichen Saison sind Deutschlands beste Golfer Martin Kaymer und Marcel Siem urlaubsreif. Im Finale der European Tour waren sie diesmal nicht die Hauptdarsteller.

Beim Sieg von Titelverteidiger Henrik Stenson aus Schweden beendeten die beiden Rheinländer das Abschlussturnier in Dubai gemeinsam auf dem 39. Rang. Dennoch durften sich die beiden über einen satten Bonus freuen. Siem schloss die europäische Geldrangliste als Siebter ab und kassierte dafür einen Bonus von 250 000 US-Dollar. Martin Kaymer wurde für den 15. Rang im "Race to Dubai" noch mit zusätzlich 100 000 US-Dollar belohnt.

Die Protagonisten im noblen Jumeirah Golf Estates waren Stenson und Rory McIlroy. Stenson (272) reichte bei der mit acht Millionen US-Dollar (6,38 Millionen Euro) dotierten World Tour Championship eine 70er Schlussrunde zum erneuten Triumph. Der Weltranglistenerste McIlroy (274) wurde in Dubai Zweiter. Die Prämie von 1,25 Millionen US-Dollar für den Gewinn des "Race to Dubai", der europäischen Geldrangliste, hatte der 25-jährige Nordire bereits vorher sicher.

Kaymer sehnt jetzt die spielfreie Weihnachtszeit herbei. Doch bevor der 29-Jährige aus Mettmann die Schläger für ein paar Wochen wegstellen kann, stehen noch zwei Turniere in Südafrika und Thailand an. "Es war eine sehr, sehr lange Saison. Ich würde fast sagen, die längste in meiner Karriere", sagte der zweimalige Major-Sieger beim TV-Sender Sky. "Man merkt, dass man öfters Konzentrationsschwächen hat, wenn man nur auf dem Golfplatz ist." Ab Mitte Dezember kann sich Kaymer dann für ein paar Wochen entspannen und eine erfolgreiche Saison Revue passieren lassen. Weihnachten und den Jahreswechsel will der US-Open-Champion unbedingt zu Hause genießen.

Auch Marcel Siem blickt 2014 auf ein sehr erfolgreiches Golf-Jahr zurück. Nach zahlreichen Verletzungen kehrte der 34-jährige Ratinger wiedererstarkt auf die Tour zurück und spielte hervorragendes Golf. Höhepunkt war der Triumph beim hoch dotierten BMW-Masters in Shanghai, dem ersten Turnier der Finalserie der European Tour.

Die Harry-Vardon-Trophy für die Spitzenposition in der europäischen Geldrangliste bekam McIlroy im Jumeirah Golf Estates überreicht. Der Nordire hätte beinahe sein erfolgreichstes Jahr der Karriere mit einem weiteren großen Titel gekrönt. Der "Celtic Tiger" aus dem nordirischen Städtchen Holywood verpasste den Sieg in Dubai knapp. Nur zwei Schläge lag McIlroy am Ende hinter Stenson. "Henrik hat den Sieg verdient, so wie er die letzten Löcher gespielt hat", sagte er.

Die Siegerehrung auf dem 18. Grün genoss McIlroy sichtlich - 2014 war sein Jahr. Drei Siege feierte er auf der US-Tour, darunter in den British Open und der PGA Championship zwei Major-Turniere. Mit rund 8,3 Millionen Dollar Preisgeld lag McIlroy auch an der Spitze der Geldrangliste der PGA-Tour. Auf der Europa-Tour sicherte er sich den Titel beim Vorzeige-Event im Wentworth Club. Zudem triumphierte McIlroy mit seinen europäischen Ryder-Cup-Kollegen.

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Ranking Race to Dubai

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