Kerber in Miami im Viertelfinale und bald die Nummer zwei

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Angelique Kerber erreichte in Miami das Viertelfinale. Foto: Rhona Wise

Doppelte Freude für Angelique Kerber: Durch den nächsten Erfolg in Miami macht die Australian-Open-Siegerin auch in der Weltrangliste wieder einen Schritt nach vorn. Nach Serena Williams scheiterte auch im Herren-Turnier ein Favorit.

Miami (dpa) - Mit einem Kraftakt bis nach Mitternacht hat sich Angelique Kerber in das Viertelfinale beim Tennis-Turnier in Miami gespielt.

Als zusätzliche Belohnung für den 6:2, 3:6, 6:4-Erfolg gegen die Ungarin Timea Babos wird sich die Australian-Open-Siegerin in der kommenden Woche wieder vom dritten auf den zweiten Rang der Weltrangliste schieben. Die bisherige Nummer zwei, Agnieszka Radwanska aus Polen, war im Achtelfinale ebenso ausgeschieden wie die Weltranglisten-Erste Serena Williams aus den USA.

Kerber machte es besser. "Ich habe gewonnen, und in der nächsten Runde zu stehen, ist einfach ein tolles Gefühl", sagte die 28-Jährige, die sich in Florida von einer kleinen sportlichen Krise nach ihrem Triumph in Melbourne befreit. In typischer Manier drehte sie nach einem Break von Babos im entscheidenden Satz noch die Partie und holte sich fünf der letzten sechs Spiele. "Ich habe versucht, bis zum letzten Punkt zu kämpfen. Ich habe daran geglaubt, dass ich noch die Wende schaffen kann", sagte Kerber nach der 2:08 Stunden langen Partie in der Nacht zum Dienstag.

In der Runde der letzten Acht trifft die Norddeutsche an diesem Mittwoch auf die Amerikanerin Madison Keys, gegen die sie drei der bisherigen vier Vergleiche gewann. Bei einem weiteren Sieg könnte im Halbfinale die Weißrussin Viktoria Asarenka warten. Die Damen-Konkurrenz auf der Insel Key Biscayne ist mit mehr als 6,8 Millionen Dollar dotiert.

Nach dem Aus der achtmaligen Miami-Siegerin Serena Williams, die im Achtelfinale 7:6 (7:3), 1:6, 2:6 gegen die Russin Swetlana Kusnezowa verlor, gab es auch im mit sieben Millionen Dollar dotierten Herren-Turnier einen Favoritensturz. Der an Nummer zwei gesetzte Schotte Andy Murray scheiterte in der dritten Runde mit 7:6 (7:1), 4:6, 3:6 am Bulgaren Grigor Dimitrow.

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