Kreml hält Dopingvorwurf für unbewiesen

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Die Russen halten die Dopingvorwürfe für unbewiesen. Foto: Maxim Schipenkow

Sotschi (dpa) - Der Kreml hält die schweren Vorwürfe von Doping-Ermittlern gegen die russische Leichtathletik für unbewiesen. Der Bericht der unabhängigen Ermittlungskommission der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA sei nicht stichhaltig, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Sotschi.

Die Frage eines Rücktritts von Sportminister Witali Mutko stelle sich nicht. "Mutko ist der amtierende Minister", sagte Peskow nach Angaben der Agentur Tass. "Solange nicht irgendwelche Beweise genannt werden, fällt es schwer, die Beschuldigungen anzunehmen. Sie haben weder Hand noch Fuß."

Die Ermittler berichten von verbreitetem Doping in Russland, das von der Sportpolitik bis hinauf zu Minister Mutko gedeckt werde. Als eine Strafe schlagen sie vor, russische Leichtathleten aus dem Weltverband und von den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio der Janeiro auszuschließen. Präsident Wladimir Putin habe in den kommenden Wochen mehrere Termine mit Mutko. Dabei gehe es um Olympia, aber nicht speziell um den Doping-Skandal, sagte Peskow.

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