Coach der zweiten Mannschaft heuert als Co-Trainer beim Zweitligisten Greuther Fürth an

Der KSV vor der neuen Saison: Auch Dickhaut verlässt den KSV

Sein Weg führt nach Fürth: Mirko Dickhaut verlässt den KSV Hessen und wird Co-Trainer des Zweitligisten. Foto: Fischer/nh

Kassel. Wie geht es weiter bei den Löwen nach dem Ende der Ära Uwe Wolf? Diese Frage beschäftigt die Fans des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel. Von Vereinsseite ist dazu offiziell nichts zu hören. Der Vorstand soll aber bereits im engeren Kontakt mit drei Kandidaten sein.

Die meisten der Namen, die derzeit rund ums Auestadion fallen, können aber wohl getrost von der Liste gestrichen werden. So wie der des Kurzzeit-Sportdirektors Rüdiger Abramczik, dessen Rückkehr bei manchem Löwen-Anhänger regelrecht befürchtet wird. Er steht aber wohl nicht auf der Kandidatenliste. Andre Schubert? Soll Richtung Jugendarbeit beim DFB tendieren. Lorenz-Günther Köstner? Kann sich der KSV kaum leisten. Carsten Lakies? Ist kein Kandidat und absolviert eh seine Fußball-Lehrer-Ausbildung.

Und Mirko Dickhaut? Der wird beim KSV nicht aufrücken, sondern den Klub sogar verlassen. Nach seiner bestandenen Ausbildung zum Fußball-Lehrer wurde am Sonntag bekannt, dass der 42-Jährige als Co-Trainer von Frank Kramer zu Erstliga-Absteiger Greuther Fürth wechselt. Die beiden kennen sich aus dem Lehrgang zum Fußball-Lehrer. Dickhaut, der gestern nicht zu erreichen war, unterschreibt einen Zweijahresvertrag. KSV-Pressesprecher Torsten Pfennig bestätigte den Wechsel.

An der Leiste operiert: Andreas Mayer

Damit wird der personelle Umbruch im Trainerstab immer größer. Denn neben den Posten in der ersten und zweiten Mannschaft wird nach Informationen unserer Zeitung auch der Platz des Konditionstrainers frei. Dominik Suslik, der zuletzt schon zusätzlich für den Handball-Bundesligisten MT Melsungen tätig war, wechselt offenbar zum Bundesligisten Hannover 96.

Viel Arbeit also für den KSV, der den Spagat schaffen will zwischen Sparkurs und sportlichem Anspruch. Zumindest scheint sich die Trennung von Trainer Wolf nicht auf den Kader auszuwirken. „Niemand, der bereits verlängert hat, wird uns deshalb jetzt verlassen. Es gibt keine Wolf-Klausel in den Verträgen“, erklärt Torsten Pfennig, dessen Ende Juli auslaufender Vertrag ja ebenfalls nicht verlängert worden ist.

Weitere Vertragsverlängerungen stehen offenbar bevor. Zumindest das Gerüst des alten Kaders wird den neuen Trainer also erwarten. Allerdings musste sich Mittelfeldspieler Andreas Mayer, der schon angeschlagen in die Aufstiegsspiele gegangen war, mittlerweile einer Leisten-Operation unterziehen und wird erst einmal pausieren müssen. Dagegen ist der zuletzt an Schienbein und Wade verletzte Stürmer Christian Henel um eine OP herumgekommen.

Von Frank Ziemke

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