Trotz Regens kommen 150 Fans zur Mannschaftsvorstellung des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen

Cramer verspricht harte Arbeit

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Warmmachen vor Regenschirmen: Bei der Mannschaftsvorstellung des KSV Hessen Kassel auf dem Trainingsplatz am Klubhaus hielt der Regen 150 Fans nicht davon ab, sich die neuen Löwen anzusehen.

Kassel. Es regnete unentwegt, aber das hielt sie nicht ab. 150 Fans waren gespannt auf die neu formierte Mannschaft des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel, die am Samstagmittag auf dem Trainingsplatz neben dem Klubhaus der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Trainer Tobias Cramer hatte zu einer lockeren Übungseinheit gebeten, in deren Verlauf jeder Spieler – nur Sebastian Schmeer und Fabian Korell fehlten – per Kurzinterview vorgestellt wurde.

Natürlich kam auch der Trainer zu Wort, der häufig die Begriffe arbeiten und bodenständig benutzte. Cramer zögerte nicht zu begründen, warum es in der bevorstehenden Saison sowohl im Wettkampf als auch beim Training sehr auf harte Arbeit und ausgeprägte Disziplin ankommen wird. „Wenn mir jemand garantiert, dass wir jedes Spiel 5:4 gewinnen, dann spielen wir Hurra-Fußball“, sagte der Trainer, der aber eher davon ausgeht, dass der neue KSV aufgrund kämpferischer und taktischer Fähigkeiten erfolgreich sein kann. „Ich bin seit zwei Jahren hier. Ich werde jetzt nicht alles anders machen als zuvor“, so beschrieb Cramer seinen Weg.

Die größte Fangemeinde, dies wurde bei der individuellen Vorstellung der Spieler erneut deutlich, hat Henrik Giese. Der 27-jährige Innenverteidiger wurde mit dem lautesten Applaus begrüßt und verriet, dass er ein bisschen abergläubisch sei. Giese trägt jetzt nicht mehr die Rückennummer 27, sondern hat die 21 gewählt. Warum? „Weil ich bisher am meisten Erfolg hatte, wenn ich mit der Nummer 21 gespielt habe.“

Zeit für Training mit Tochter Paula: Der angeschlagene Sergej Schmik.

Die Neuzugänge Niklas Künzel und Sascha Korb wissen, was die Fans gern hören. Der Ex-Offenbacher Korb freut sich auf die Unterstützung der Zuschauer und betonte: „Es war mir sehr wichtig, nach meinem Weggang aus Offenbach wieder für einen Traditionsklub zu spielen.“

Und Künzel verriet, dass er schon als kleiner Junge ein Herz für den KSV Hessen hatte. Der jetzt 19-Jährige ist in Kaufungen aufgewachsen und kommt nach den Stationen Eintracht Frankfurt und FC Augsburg wieder gern in die Heimat zurück.

Während die Löwen es auf dem Rasen ruhig angehen ließen – schließlich stand am Nachmittag noch das Testspiel gegen Dreieich an – hatte der angeschlagene Sergej Schmik Zeit für Ballspiele mit Töchterchen Paula. Große Sorgen müssen sich die KSV-Fans allerdings nicht machen. „Es ist eine Innenbanddehnung, eine Verletzung, die wohl nicht sehr langwierig sein wird“, sagte der Außenverteidiger, der seine frühe Vertragsverlängerung nicht bereut.

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