KSV gastiert ab 14 Uhr beim Tabellenführer TSG Hoffenheim II

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    • 22.09.12
    • KSV Hessen
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Das Spitzenspiel

KSV verliert beim Tabellenführer Hoffenheim: "Mund abputzen und weitermachen"

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Hoffenheim. Nach der ersten Niederlage in dieser Saison mussten Trainer und Spieler des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel neidlos anerkennen, dass die Reserve der TSG Hoffenheim an diesem Tag stärker gewesen war.

Der Spitzenreiter hatte das Spitzenspiel mit 3:1 gewonnen. KSV-Trainer Uwe Wolf sprach von einem verdienten Sieg der Hoffenheimer und gab die Devise aus: "Mund abputzen und weitermachen. Wir sind immer noch über dem Strich." Sprich Zweiter. Mittelfeldspieler Gabriel Gallus erklärte: "Spielerisch ging heute echt wenig bei uns. Wir haben zu viele Fehler gemacht." Und Abwehrspieler Matthias Rahn monierte die fehlende Ordnung im KSV-Spiel. So kam es zum 1:3. Pech für die Löwen: Mittelfeldspieler Tobias Becker musste nach einem Zusammenprall ins Krankenhaus. Er hat wohl eine Rippenverletzung davongetragen. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

Spielbericht

Die Kraichgauer untermauerten ihre Spitzenposition, der KSV bleibt Zweiter - trotz einer über weite Strecken schwachen Leistung. Pech zudem: Mittelfeldspieler Tobias Becker schied verletzt aus. Er musste zur Untersuchung ins Krankenhaus.

KSV-Trainer Uwe Wolf versuchte es zunächst mit den elf Spielern, die auch beim 0:0 gegen Ulm vor einer Woche begonnen hatten. Allerdings beorderte er Andreas Mayer in die Sturmspitze, Tobias Damm kam über die linke Seite. Nach einer verhaltenen Anfangsphase übernahm aber Hoffenheim mehr und mehr das Kommando. Den ersten Aufreger gab es in der 23. Minute: Vincenco Grifo lief auf einmal frei auf KSV-Torwart Carsten Nulle zu. Grifo legte den Ball an Nulle vorbei - und fiel. Elfmeter? Schiedsrichter Arno Blos schaute zu seinem Asssistenten an der Linie, der Assistent blickte zum Schiedsrichter. Irgendwie schien sich keiner sicher zu sein. Deshalb ging es einfach weiter. Kein Elfmeter, keine Gelbe Karte wegen einer Schwalbe - eine sehr merkwürdige und glückliche Entscheidung für den KSV.

Aber auch die Löwen wirkten in der Folgezeit nicht sicher. Sie probierten es nach vorn fast ausschließlich mit langen Bällen. Die beste Chance hatte bezeichnenderweise Außenverteidiger Nico Hammann - nach einem Abschlag von Carsten Nulle. Hammann traf jedoch nur das Außennetz.

Hoffenheim dagegen kam immer wieder blitzartig und gefährlich vor das Kasseler Tor - häufig über die rechte Angriffsseite. Allerdings: Ein Treffer sprang bei den Bemühungen nicht heraus - bis zur 44. Minute. Da pfiff der Unparteiische Strafstoß, obwohl er es nicht hätte machen müssen. Innenverteidiger Matthias Rahn hatte den Ball im Strafraum zwar mit der Hand berührt, allerdings unabsichtlich. Andreas Ludwig war es egal. Er verwandelte zum 1:0 für die Gastgeber.

In der Pause wechselte Wolf zweimal: Tobias Becker musste nach einem Zusammenprall raus, für ihn kam Jonas Marz. Zudem gab Neuzugang Christian Henel sein Debüt im KSV-Trikot. Ihn hatten die Löwen erst am Freitag verpflichtet. Für ihn musste Tobias Damm weichen. Das Problem: Es änderte sich kaum etwas. Das Sagen hatten weiterhin die Hoffenheimer. Die logische Folge: das 2:0 durch Michael Gregoritsch. Er war aus kurzer Distanz zur Stelle, nachdem die gesamte KSV-Abwehr den Überblick verloren hatte. 54 Minuten waren da gespielt, und die Löwen waren zu diesem Zeitpunkt noch gut bedient mit diesem Spielstand. Erst danach ließen sie ansatzweise erkennen, warum sie so weit vorne in der Tabelle stehen. Sie investierten jetzt mehr - ohne jedoch zu den hochkarätigen Chancen zu kommen. Hoffenheim verlegte sich aufs Kontern. Kurios: Zwölf Minuten vor Schluss hätte es noch einen Elfmeter geben müssen, als Hammann Grifo foulte. Aber diesmal blieb die Pfeife von Schiedsrichter Blos wieder stumm. Das 3:0 fiel trotzdem noch. In der 82. Minute nutzte Denis Thomalla die Auflösungserscheinungen in der Kasseler Hintermannschaft. Immerhin: Andreas Mayer gelang mit einem sehenswerten Schuss noch das 1:3. Und: Die rund 150 mitgereisten Fans aus Kassel unterstützten ihre Mannschaft zu jeder Zeit. Die erste Niederlage der Löwen konnte aber auch das nicht verhindern.

Die Aufstellung

KSV: Nulle - Hammann, Rahn, Müller, Dieck - Pinheiro, Becker (46. Marz) - Merle, Gallus (64. Schmeer), Mayer - Damm (46. Henel). Schiedsrichter: Blos (Deizisau) - Zuschauer: 800 Tore: 1:0 Ludwig (44., Handelfmeter), 2:0 Gregoritsch (54.), 3:0 Thomalla (82.), 3:1 Mayer. Gelbe Karten: Thesker - Mayer, Damm, Müller, Merle

(hag)

Vorschau-Bericht: Spitzenspiel am Samstag

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