KSV geht mit viel Selbstbewusstsein die Restrückrunde an

Fazit der Vorbereitung: Gundelach gehört zu den Gewinnern

Gut in Form: KSV-Spieler Sebastian Gundelach. Foto: Schachtschneider

Kassel. Endlich geht es wieder los. Am Samstag um 14 Uhr startet Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel in die Restsaison. Das Team von Trainer Uwe Wolf hat ein klares Ziel: Es will mindestens den derzeitigen zweiten Platz verteidigen. Der würde die Teilnahme an den Aufstiegs-Playoffs bedeuten.

„Wir brennen auf den Start“, sagt Wolf. Wo seine Mannschaft nach der Vorbereitung steht – ein Fazit:

DIE TESTSPIELE

Wie schon vor dem Saisonstart im Sommer hat der KSV eine überzeugende Vorbereitung absolviert. Na gut, es gab zwei Niederlagen: gegen den Drittligisten Heidenheim (1:3) und das schmerzhafte 0:7 beim Bundesligisten VfL Wolfsburg. Wolf sagt aber: „Gerade diese Spiele haben uns weitergebracht.“ Motto: aus Fehlern lernen. So sei schlechtes Umschaltspiel in Wolfsburg gnadenlos bestraft worden. Vor allem gegen Regionalligisten aber spielten die Löwen souverän auf. 4:1 gegen Würzburg, 3:0 gegen Jena, 1:0 gegen Hannovers U 23 – das sah sehr gut aus. Wolfs Fazit: „Alle Spieler haben die Leistung erbracht, die ich erhofft habe.“

DIE GEWINNER

Einer heißt Sebastian Schmeer. Der Stürmer nutzte die Chance, sich nachdrücklich in Erinnerung zu bringen, wirkte topfit, torgefährlich und spielerisch verbessert. „Ich wünsche mir für ihn, dass er diese Form in den Wettkampf bekommt“, sagt sein Trainer. Ansonsten lobt Wolf vor allem die Jugend: Benjamin Trümner (17), Gianluca Maresca (21), Tobias Schlöffel (19), Marco Dawid (18) – sie haben sich rangekämpft an die Etablierten. „Der Konkurrenzdruck steigt. Wir haben in der Breite viel Qualität“, freut sich Wolf. Aber auch ein 30-Jähriger erhält ein Sonderlob. „Mit Sebastian Gundelach bin ich restlos zufrieden. Er ist topfit und derzeit aus der Startelf nicht wegzudenken.“

DIE GEDANKENSPIELE

Spielerisch starke Auftritte in der Vorbereitung, die gab es auch im Sommer. Als die Saison begann, da folgte dem tollen Startsieg gegen Mannheim aber einiges an Magerkost. Die Löwen spielten kompakt, häufig aber auch einfallslos im Spielaufbau. Klappt das diesmal besser? Wolf ist da optimistisch. Sein Argument: „Im Sommer mussten wir ein neues Team aufbauen. Nun sind die Spieler ein halbes Jahr zusammen. Wir hatten viel Zeit, uns zu entwickeln.“

DIE SORGEN

„Sorgen? Nichts macht mir Sorgen. Nur, dass meine Spieler gesund bleiben beziehungsweise gesund werden“, sagt Wolf. Kurzfristig denkt er da an Tobias Becker, dessen Einsatz am Samstag wegen einer Prellung gefährdet ist. Langfristig an den am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankten Tobias Damm. Deshalb könnte es im Angriff Probleme geben. Wolf aber sagt: „Ich vertraue Sebastian Schmeer und Christian Henel.“

DIE STIMMUNG

„Sehr gut. Wie von Beginn an“, befindet Wolf. Die Mannschaft habe Charakter. Deshalb habe sie sich auch aus dem Tief in der Hinrunde herausgearbeitet. Ähnlich äußert sich Innenverteitdiger Stefan Müller, der eine Mischung aus Spaß und Ehrgeiz ausgemacht hat: „Jeder stellt sich in den Dienst des Teams, um an unserem Ziel zu arbeiten. Keiner will Stillstand.“

DIE ERWARTUNGEN

Der Turniersieg beim gut besetzten Sunexpresscup in der Eissporthalle Anfang Januar hat die Erwartung im Umfeld sicher nicht geschmälert. 100 Dauerkarten hat der KSV in der Winterpause zusätzlich verkauft. Die Löwen gehen als Mitfavorit auf einen der beiden Playoff-Plätze in die Restrückrunde, Das weiß auch Trainer Wolf. Er sagt: „Wir wollen verteidigen, was wir haben.“ Und dann sehen, was noch möglich ist.

Von Frank Ziemke und Florian Hagemann

Hundertvierundachzig_184
(6)(0)

Was Gundelach in der Hinrunde gespielt hat, super, hätte ich nicht erwartet. Weiter so. Jetzt noch eine Steigerung bei Gaede, und den Killerinstinkt bei Schmeer, und es kann los gehen

ChefanalytikerAntwort
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Der Chefanalytiker empfiehlt : Mit eisernen Besen kehren !

Chefanalytiker
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Nach langer Winterpause währe ein Sieg am Samstag gegen die Koblenzer , ein weiteres Mosaiksteinchen zur Jagd auf die beiden vorderen Plätze , die zur Aufstiegsrunde zur 3. Liga berechtigen !

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