Zwischen Hinrunden-Frust und Rückrunden-Lust

Interview mit Stürmer Schmeer: „Will die zweite Chance nutzen“

KSV-Stürmer Sebastian Schmeer
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Er will wieder angreifen: Die Hinrunde der Regionalliga Südwest lief für KSV-Stürmer Sebastian Schmeer alles andere als gut. Nun hat sich der 26-Jährige durch Fitnesstraining in Eigenregie wieder ans Team herangekämpft.

Kassel. Die Vorbereitung im vergangenen Sommer lief bestens, das erste Regionalliga-Spiel gegen Mannheim überragend: Die Lobeshymnen über KSV-Stürmer Sebastian Schmeer nahmen kein Ende. Aber dann lief plötzlich kaum noch was. 13-mal ein- oder ausgewechselt, der 26-Jährige schob Frust.

Jetzt will er wieder angreifen, wie Schmeer im Interview erzählt. Am besten schon am Samstag im ersten Ligaspiel nach der Winterpause, wenn die Löwen ab 14 Uhr im Auestadion gegen den Tabellenachten aus Koblenz antreten.

Nach dem letzten Punktspiel ist nun schon einige Zeit vergangen. Wie oft haben Sie in der Winterpause an die Hinrunde gedacht?

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Sebastian Schmeer: Nicht viel, das wollte ich einfach nur schnell vergessen. Es hat gut für mich angefangen, aber genau so schnell ging es auch in die andere Richtung.

Mit was haben Sie sich zwischendurch abgelenkt?

Schmeer: Ich habe viel Zeit mit meinem Sohn verbracht, weil er mich schon gut ablenkt, wenn es im Fußball nicht so läuft. Überhaupt ist es wichtig, in solchen Phasen viel mit der eigenen Familie zu unternehmen.

Haben Sie zwischendurch daran gedacht, aus Frust wieder zurückzukehren in die Hessenliga, vielleicht zurück zum KSV Baunatal?

Schmeer: Nein, darüber habe ich mir überhaupt keine Gedanken gemacht. Das stand einfach nicht zur Diskussion, dass ich wieder einen Schritt zurück mache.

Sie sind furios in die Saison gestartet, dann aber fast nur noch Reservist gewesen. Warum lief es nicht mehr?

Schmeer: Wenn ich das wüsste, dann hätte ich daran gearbeitet. Aber ich habe wirklich keine Idee, denn die Vorbereitung und das erste Spiel liefen ja grandios gut. Warum dann ein Knacks kam? Keine Ahnung.

War der Liga-Unterschied vielleicht doch zu groß?

Schmeer: Das glaube ich nicht, denn normalerweise kann ich die Liga ja spielen.

Woraus haben Sie Hoffnung geschöpft, dass 2013 alles besser wird?

Schmeer: Ich habe in der Winterpause sehr viel allein im Fitnessbereich trainiert, als die Mannschaft frei hatte. Nun verlief die Vorbereitung erneut gut, und ich hoffe, dass der Trainer mich jetzt wieder ein bisschen mehr im Blick hat. 

Das gesamte Interview lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten Ausgabe.