0:1 – KSV Hessen verliert durch Tor in der 89. Minute

Worms. Fehlstart für die Kasseler Löwen: Ein perfekter Freistoß-Treffer von Benjamin Maas in der 89. Minute aus 25 Metern präzise in den linken Giebel bescherte dem KSV Hessen zum Jahresauftakt in der Fußball-Regionalliga eine 0:1 (0:0)-Niederlage bei Wormatia Worms.

Ein Rückschlag, der aus der Sicht von Trainer Matthias Mink aus zwei Gründen besonders bitter war: „Wir haben in der Abwehr super gestanden und den Gegner nur zweimal gefährlich auf unser Tor schießen lassen – einmal in der dritten Minute und einmal in der 89..“ Und: „Wir stehen mit leeren Händen da, obwohl wir gut gespielt haben, klar überlegen waren, ein Plus an Torchancen hatten und über 70 Minuten auch noch einen Mann mehr auf dem Platz.“

Genau das aber war der Knackpunkt: Denn Gastgeber Worms, bis dahin Tabellenfünfter, musste ab der 22. Minute mit neun Feldspielern auskommen. Zahit Findiks hatte die Rote Karte gesehen wegen einer Notbremse gegen Tobias Becker, der einen Rückpass der Wormatia-Abwehr zu ihrem Torwart erlaufen hatte und dann gefoult worden war. Fortan zogen sich die Hausherren komplett zurück, verrammelten ihren Kasten und ließen den Kasselern kaum Raum zum Spielen. Die Folge: Am Wormser Bollwerk bissen sich die Löwen die Zähne aus, zumal der Boden so weich und uneben war, dass kaum ein Passspiel möglich war.

Ein Freistoß von Ingmar Merle aus 25 Metern, der kurz vor der Pause knapp am linken Pfosten vorbeisauste; eine Aktion von Shqipon Bektasi (51.), dessen Schuss die Gastgeber gerade noch von der Linie kratzten, eine Gelegenheit für Benjamin Girth (70.), der aus kurzer Distanz an Torwart Paterok scheiterte – das waren die klarsten Chancen der Löwen. Und selbst nach dem Siegtor Maas’ hatten die Kasseler in der Nachspielzeit noch ein Unentschieden vor Augen, als auch Torwart Kevin Rauhut mit stürmte. Doch ein Foul an Tobias Damm im Strafraum übersah der Schiedsrichter, einen Schuss des eingewechselten Sebastian Schmeer wehrten zwei Wormser auf der Torlinie ab, und auch Mike Feigenspan gelang der hoch verdient gewesene Ausgleich nicht mehr.

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