KSV-Spieler Bektashi wechselt zu den Stuttgarter Kickers

Bald kein Löwe mehr? Shqipon Bektashi

Kassel. Weiterer Verlust für den Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel: Shqipon Bektashi wechselt zur neuen Saison zum Drittliga-Absteiger Stuttgarter Kickers – und damit zu einem Konkurrenten der Löwen.

Neben Bektashi verpflichteten die Schwaben auch Mijo Tunjic von der SV Elversberg. Mit Bektashi verlässt einer den KSV, der nicht nur ein erfolgreicher Torjäger im Trikot der Löwen war, sondern auch einer, der wegen seiner Art polarisierte. Wie wertvoll er sein kann, bewies er Anfang der nun abgelaufenen Saison, als er in den ersten zehn Spielen elf Treffer erzielte. Bekatshi sollte zum Publikumsliebling aufgebaut werden. Dann aber bugsierte er sich selbst ins Abseits. 

Gegen Trier griff er seinem Gegenspieler in den Genitalbereich. Auch wenn dies der Schiedsrichter nicht sah: Bektashi wurde für sieben Spiele gesperrt. Seine Torgefahr fehlte fortan dem KSV, der sich aus der Spitzengruppe der Liga verabschiedete. Nach der Sperre und einer langwierigen Verletzung gehörte Bektashi am Ende der Saison wieder zum Stamm, allerdings war er nicht mehr so treffsicher wie zu Beginn. 

Trotzdem hätte ihn der neue Trainer Tobias Cramer unter bestimmten Bedingungen gern behalten. Daraus wird jetzt nichts. Nach knapp zwei Jahren bei den Löwen schlägt der Stürmer, der einst von Waldhof Mannheim kam, nun ein neues Kapitel auf. Es geht wieder Richtung Süden. Bekatshi stammt aus der Nähe von Freiburg. Beim SC spielte er lange Zeit.

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