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Top-Duell endet torlos: Löwen gegen die Stuttgarter Kickers nur 0:0

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Kassel. Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel hat durch das 0:0 im Top-Duell gegen die Stuttgarter Kickers im Kampf um den Drittliga-Aufstieg weiter an Boden verloren.

Auch wenn sich das Team unter dem neuen Trainer Christian Hock engagierter zeigte als zuletzt und es im Saisonfinale  nicht chancenlos ist im Titelkampf gegen die Konkurrenz aus Stuttgart, Darmstadt (3:1 in Karlsruhe) und Fürth (3:0 gegen Großaspach) - es ist jetzt auf Schützenhilfe angewiesen. Und das ist neu.

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Der KSV ist zwar nach wie vor Tabellenführer, hat aber ein Spiel mehr absolviert als Stuttgart, Darmstadt und Fürth, die jetzt allesamt eine bessere Ausgangsposition haben.

Zumindest die Kulisse war gegen Stuttgart eines Spitzenspiels würdig. 10.000 Zuschauer kamen ins Auestadion, 600 davon reisten aus Stuttgart an. Der Andrang vor den Kassenhäuschen war so groß, dass die Partie mit 15 Minuten Verspätung angepfiffen wurde, damit möglichst alle alles mitbekommen konnten.

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Die Besucher sahen von Beginn an ein sehr intensiv geführtes Fußballspiel. Die Löwen machten auch ohne die gesperrten Enrico Gaede und Benjamin Weigelt deutlich, dass sie gewillt waren, den zuletzt negativen Eindruck zu tilgen. Sie kämpften, zeigten eine ganz andere Körpersprache als noch am Mittwochabend beim 0:0 gegen die Reserve des Karlsruher SC.

Der neue Trainer Christian Hock bot wie angekündigt zwei Spitzen auf: Tobias Damm und Thorsten Bauer. Aber auch die Mittelfeldspieler auf den Außen ließ er sehr offensiv agieren. Hier bekam Sebastian Gundelach auf der rechten Seite eine Chance vor dem defensiv ausgerichteten Mentor Latifi. Links in der Vierer-Abwehrkette kam Tim Knipping zu seinem ersten Einsatz im Regionalligateam des KSV.

Kassel rackerte, Möglichkeiten erarbeitete sich der KSV aber so gut wie nicht. Spielerisch machten die Stuttgarter den wesentlich besseren Eindruck. Ausdruck dessen sind drei gute Chancen. Fabian Gerster profitierte dabei von einem Patzer des Löwen-Torwarts Sven Hoffmeister (11.). Gerster brachte den Ball aber ebenso wenig im Tor unter wie Allesandro Abruscia in der 18. und Ugur Yilmaz in der 20. Minute. So ging es torlos in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel sorgten die Löwen zunächst für etwas mehr Druck. Kai Koitka kam für Mentor Latifi. Sebastian Gundelach rückte in die Abwehr. Was blieb, waren die Defizite im Spielaufbau. Kombinationen? Weiter Mangelware. Der Ball wurde meist hoch nach vorn geschlagen. Wenn es ansatzweise gefährlich wurde, dann über Standardsituationen.

Die Partie lebte jetzt von der Spannung. Der KSV brauchte ein Tor, um die beste Ausgangsposition im Kampf um den Drittliga-Aufstieg wieder zurückzugewinnen. Immerhin ergab sich eine gute Gelegenheit durch einen Konter über Tobias Damm, dessen Pass in die Mitte aber nicht den Mitspieler erreichte. Mehr aber war nicht. Zu wenig, um zu gewinnen. Zu viel, um zu verlieren. (hag)

Der neue Trainer in Bildern

Der KSV spielte in folgender Aufstellung:

Hoffmeister - Latifi (46. Koitka), Grembowietz, Neunaber, Knipping - Gundelach, Mayer, Asaeda (55. Pokar), Ochs - Damm, Bauer (72. Brechler).

Die Aufstellung der Stuttgarter:

Wagner - Abruscia, Köpf, Fennell, Gerster - Ivanusa - Jung, Gondorf (85. Brandstetter), Pala (81. Türpitz), Savranlioglu - Yilmaz

Schiedsrichter ist Peter Sippel aus München. Seine Assistenten sind Matthias Lämmchen und Eugen Ostrin.

Zuschauer: 10.000

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