Gegen Reserve des 1. FC Kaiserslautern

Doppeltreffer: Müller führt die Löwen zum Sieg gegen Lautern

Kassel. Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel bleibt in dieser Saison ungeschlagen und setzt sich in der Spitzengruppe der Südwest-Gruppe fest. Nach dem 2:0 am Dienstagabend gegen die Reserve des 1. FC Kaiserslautern belegt das Team von Trainer Uwe Wolf Rang drei in der Tabelle.

Entscheidender Mann auf dem Platz vor 3800 Zuschauern im Kasseler Auestadion war Innenverteidiger Stefan Müller, der beide Tore erzielte. In der ersten Halbzeit war aber zunächst ein Ex-Kasseler auffälligster Spieler: Mario Pokar, der vor zwei Jahren noch für die Löwen im Einsatz war und mittlerweile in Kaiserslautern spielt. Der Mittelfeldspieler machte nicht nur mit seinen knallorangen Schuhen auf sich aufmerksam, sondern vor allem mit seinem Weitschuss in der 18. Minute. Der Ball strich nur knapp am Tor von KSV-Keeper Carsten Nulle vorbei. Auch die Freistöße aus gefährlicher Distanz führte Pokar aus - allerdings ebenfalls ohne Erfolg.

Und der KSV? Agierte gegen die überaus offensiv eingestellten Pfälzer wie zuletzt häufig. In der Abwehr sorgten die Innenverteidiger Stefan Müller und Matthias Rahn für Ordnung, sie gewannen fast jedes Kopfballduell und ließen die Lauterer kaum in den Strafraum kommen. Nach vorne jedoch lief zunächst mal wieder nicht viel bei den Löwen. Der finale Pass kam nicht an, das Zusammenspiel klappte nicht wirklich. Und Zaubertore aus 60 Metern wie jenes von Ingmar Merle am vergangenen Wochenende beim 2:1 in Alzenau gibt es halt auch nicht alle Tage. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit kamen die Kasseler etwas mehr auf. Tobias Becker sorgte mit einem Weitschuss immerhin dafür, dass der Lauterer Schlussmann Marius Müller nicht ganz ohne Arbeitsnachweis in die Pause ging.

Fotos von der Partie KSV gegen Lautern

KSV gegen Lautern

Der KSV unter Trainer Uwe Wolf wäre aber nicht der KSV unter Trainer Uwe Wolf, wenn er sich nicht auch in diesem Spiel nach dem Seitenwechsel gesteigert hätte. Wolf wechselte in der 52. Minute aus, als es Ecke für seine Mannschaft gab. Er brachte Tobias Damm für Sebastian Schmeer. Damm lief schnurstracks in den Strafraum, es wäre eine große Geschichte geworden, wenn er jetzt gleich getroffen hätte, nachdem ihn Wolf nach dem letzten Heimspiel heftig kritisiert hatte. Damm also war jetzt im Strafraum, Nico Hammann flankte den Ball präzise vor das Tor, und es traf - Stefan Müller. Der Innenverteidiger köpfte den Ball wuchtig unter die Latte und belohnte sich für seine sehr gute Leistung.

Das Besondere dieser Partie war, dass sich in der 69. Minute fast genau dasselbe ereignete wie in der Szene kurz nach Damms Einwechselung: Ecke Hammann, Müller steigt hoch, köpft, Tor. 2:0 - die Entscheidung war gefallen. Für eine kleine Einlage am Rande sorgten noch Lauterns Calogero Rizzuto und KSV-Coach Wolf, die sich an der Seitenlinie ein Wortgefecht lieferten und sich dabei sehr, sehr nahe kamen. Rizzuto sah Gelb, Wolf musste auf die Tribüne. Er ging unter dem Applaus der Zuschauer, nachdem er zuvor Rizzuto dann doch noch einmal freundschaftlich die Hand gegeben hatte.

Kurbel
(4)(0)

Klasse L Ö W E N !!!

Macht weiter so, dann wird das AUE - Stadion
bald mal wieder mit 10.000 Zuschauer gefüllt sein.

ES MACHT WIEDER SPASS INS STADION ZUGEHEN !!!

KSV.....KSV....KSV.....KSV.....KSV.....KSV.....KSV.....KSV.....KSV.

Rene PaegelowAntwort
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Vielen dank,ist aber so,echt nur am meckern und mähren das Volk,da sind welche dabei die vom tüten und blasen keine Ahnung haben......die haben scheinbar zu Hause nix zu melden.....

DonNeckos
(3)(0)

@Rene Paegelow

Danke!!! Dem ist nix zuzufügen!!!!

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