KSV Hessen empfängt Aufsteiger Watzenborn-Steinberg

Löwen wollen weiterjubeln – Kapitän Damm wieder fit

So kann das auch im Auestadion weitergehen: Kassels Innenverteidiger Henrik Giese feiert nach dem Sieg in Pirmasens am Zaun zum Gästeblock mit den Löwen-Fans. Foto: Hedler

Kassel. Nach dem 2:1-Erfolg in Pirmasens feiern die Löwen am Samstag ihre Heimpremiere der neuen Regionalliga-Saison. Was vor dem ersten Spiel im Auestadion wichtig ist:

Ab 14 Uhr trifft der KSV Hessen auf Aufsteiger Watzenborn-Steinberg, der seinerseits mit einem 3:0-Erfolg gegen Steinbach gestartet ist.

• Kann man mal hingehen: Nach dem Auftakterfolg wollen die Löwen nun weiterjubeln. Mit vielen Fans im Rücken dürfte das natürlich einem stark verjüngten Team deutlich leichter fallen. Daher muss das Motto lauten: Einfach mal vorbeischauen und der neuen Mannschaft eine Chance geben. Je mehr Unterstützung von den Rängen kommt, desto weniger aufgeregt ist der eine oder andere. Und von der Papierform steigt immerhin die Partie des Fünften gegen den Dritten – auch wenn das nach dem ersten Spieltag noch nicht so wahnsinnig viel Aussagekraft hat.

Kann ruhig so weitergehen: Die Unsicherheit war ja groß vor dem Start in dies Saison: Was kann dieses Löwenrudel leisten? In Pirmasens zeigte es jedenfalls gute Ansätze. Der KSV stand meist sicher in der Abwehr, wirkte auch nicht groß nervös – was bei einer so jungen Mannschaft ja eigentlich nicht verwunderlich wäre. Hoffnung für die Heimspiele machte die Tatsache, dass dert KSV sich längst nicht nur auf’s Kontern beschränkte. Vor allem in der Phase vor dem 2:1 bestimmten die Gäste das Spiel, der Treffer fiel also nicht zufällig. Und: Mit Sascha Korb und Lucas Albrecht scheint Trainer Tobias Cramer zwei Spieler gefunden zu haben, die durchaus auch wissen, wo der Kasten steht. Kann im Auestadion nicht schaden.

Kann wieder mitspielen: Die gute Nachricht vorweg – Kapitän Tobias Damm ist nach Rückenproblemen wieder einsatzbereit. Gegen Pirmasens stand er zuletzt schon in der Startaufstellung, musste dann aber doch passen. „Auch Sebastian Schmeer und Rolf Sattorov sind wieder im Training. Dagegen wird Niklas Künzel ausfallen“, vermeldete KSV-Trainer Tobias Cramer. Der Verteidiger verletzte sich im Training und musste dieses mit Verdacht auf Innenbandriss im Knie abbrechen.

Kann unangenehm werden: Eine „brutal starke Truppe mit einer guten Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Wilden“ – so charakterisiert Cramer Aufsteiger Watzenborn. Das 3:0 gegen Steinbach unterstreicht dieses Aussage. Allerdings waren die Gastgeber beim Erfolg gegen das Team des früheren KSV-Trainers Matthias Mink auch mit dem Glück im Bunde. Vor der Pause hätte es auch 3:0 oder 4:0 für Steinbach stehen können. Entsprechend bedient war Mink.

Unter der Woche hat Watzenborn noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen: Verteidiger Francis Adomah und Mittelfeldspieler Jonatan Kotzke sind die Neuzugänge zehn und elf. Ebenfalls im Team: Ex-Löwe Dennis Lemke.

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