KSV: Ex-Zweitligaspieler zu Gast – Heute Test in Magdeburg – Henel bleibt bis 2014

Mokhtari ist eine Option

Bleibt bis 2014 ein Löwe: Christian Henel (links, hier im Spiel gegen Idar-Oberstein). Foto: Schachtschneider

Kassel. Wenn der Südwest-Regionalligist KSV Hessen Kassel heute beim Nordost-Regionalligisten 1. FC Magdeburg zum Test antritt (Anpfiff in der MDCC-Arena: 14 Uhr), dann wird bei den Löwen auch ein zweitligaerfahrener Mittelfeldspieler auflaufen, der bisher noch keinen Vertrag hat: Oualid Mokhtari.

Der 30 Jahre alte Bruder des ehemaligen Bundesliga-Akteurs und aktuellen marokkanischen Nationalspielers Youssef Mokhtari war bereits für den SV Wehen, Kickers Offenbach und den FSV Frankfurt aktiv, ehe er zuletzt in Lübeck spielte. Der Vertrag mit dem insolventen Regionalligisten ist allerdings inzwischen aufgelöst worden.

Nun also KSV? Mokhtari soll zunächst einmal getestet werden. Er trainiert die nächsten Tage mit der Mannschaft und soll womöglich auch im Freundschaftsspiel am kommenden Samstag in Kassel gegen den KSV Baunatal zum Einsatz kommen (Anpfiff auf dem Kunstrasenplatz: 14 Uhr). So wird sich der Verein auch ein Bild machen können über den Fitnesszustand Mokhtaris.

Fest steht: Der KSV wird kein finanzielles Risiko mehr eingehen, um seinen Kader noch einmal zu erweitern, wie Vorstandsmitglied Jens Rose versicherte. Sollte jetzt noch ein Spieler verpflichtet werden, dann zu äußerst günstigen Konditionen. Selbst wenn Mokhtari also sportlich zum KSV passen sollte, dürfte er wohl keine großen Forderungen stellen.

Oualid Mokhtari

Nach der Verpflichtung von Abwehrspieler Sacir Hot besteht ohnehin kein dringender Handlungsbedarf mehr. Eine Alternative für die Offensive wäre eher eine Vorsichtsmaßnahme, da niemand so recht weiß, wann der an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankte Tobias Damm wieder fit ist. Der Stürmer sollte eigentlich Ende der Woche wieder mit leichtem Training beginnen. Daraus wird aber wohl nichts, wie Trainer Uwe Wolf mitteilte.

Geklärt sind dagegen andere Personalien. Christian Henel bleibt nicht nur bis zum Ende dieser Saison, sondern er wird einen Vertrag bis Sommer 2014 erhalten. Und: Vom aktuellen Kader wird kein Spieler bis zum Ende der Wechselfrist am 31. Januar den Verein verlassen. Vor allem Viktor Riske waren Abwanderungsgedanken nachgesagt worden. Er will sich aber in Kassel durchbeißen. Vom Tisch ist zudem die Verpflichtung von Alexandro Cucu aus Moldawien. Er hatte zuletzt mittrainiert. Foto: dpa

Von Florian Hagemann

Chaosbeobachter
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Ich würd ihm bis Saisonende eine Chance geben. Er hat dann die Gelegenheit, sich für die nächste Saison bei einem anderen Verein zu empfehlen. Bei Odonkor würde ich dto. anfragen, der sucht nämlich dringend was... hört sich angeblich jedes Angebot an....Mit den beiden dürfte der Aufstieg drin sein... Dürften beides keine einfachen Typen sein, aber ein halbes Jahr müsste das ja mal funktionieren, oder?

PeerWehrs
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Wir sollten unbedingt noch Alexander Reith verpflischten!

Don Pasco
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warum nicht!?ein sascha amstätter hat dem svd vor 3jahren auch gut getan und es wird noch ein heißer tanz um die vorderen 2 plätze

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