Fußball-Regionalligist bezieht Quartier im Upland – 4:0-Erfolg im Testspiel gegen Willingen

KSV Hessen: Perfekter Start ins Trainingslager

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Schwitzen im Trainingslager: (von links) Marco Dawid, Fabian Korell. Sergej Schmik und Tobias Damm.

Willingen. Nachdem der Fußball-Regionalligist KSV Hessen am Samstag sein Trainingslager in Usseln bezogen hatte, stand am Sonntag ein Testspiel gegen den SC Willingen auf dem Programm.

Die Kasseler besiegten den Verbandsligisten 4:0 (2:0). Bereits vor der Partie, die etwa 200 Zuschauer ins Hoppecketal-Stadion zog, forderte KSV-Training Tobias Cramer, dass „der Klassenunterschied erkennbar wird“. Der Stadionsprecher sprach vor dem Anpfiff von einem Leckerbissen, der den Zuschauern geboten würde, und die Löwen zeigten von Beginn an eine hohe Laufbereitschaft.

Bereits nach zwei Minuten hatte Nicolai Lorenzoni die erste Chance auf dem Fuß, Testspieler Yassine Khadaouri hatte die Vorarbeit geleistet. Kurz darauf wehrte Willingens Torwart einen Distanzschuss von Nael Najjer noch ab, wenig später war er gegen Nedim Pepics gefühlvoller Abschluss machtlos (10.). Die Löwen ließen den Ball gut laufen, folgerichtig markierte Kapitän Tobias Damm das 2:0 nach Vorarbeit von Lorenzoni.

Zur zweiten Halbzeit kamen zehn neue KSV-Spieler, lediglich Damm blieb auf dem Feld, jedoch als Innenverteidiger. Das hinderte den Routinier jedoch nicht daran, das 3:0 einzuleiten: Von Damm kam der Ball über Brian Schwechel zu Lucas Albrecht, der das zweite Testspieler-Tor des Tages erzielte (64.). Einem guten, aber parierten Schuss von Adrian Bravo Sanchez folgte der 4:0-Endstand durch Fabian Korell (69.).

Schwitzen im Testspiel: KSV-Spieler Sascha Korb (rechts) und Willingens Patrick Plonka.

Löwen-Trainer Cramer hatte sich im Vorfeld zum Trainingslager geäußert: „Wir haben hervorragende Bedingungen vorgefunden, das ist eine optimale Basis, um gut zu arbeiten. Gestern standen vor allem technisch-taktische Belange im Mittelpunkt.“ Zu den drei Testspielern Albrecht, Khadaouri und Pepic äußerte sich Cramer positiv, ohne Vollzug vermelden zu können. „Unser Ziel war heute ein klarer Sieg. Das war sicherlich noch nicht das Topniveau, allerdings waren sehenswerte Spielzüge und Aktionen zu sehen“, sagte Cramer zum Spielverlauf. Die gute Laufbereitschaft und nötige Kommunikation, die Cramer als Grundtugenden immer wieder fordert, scheinen bei den Spielern angekommen zu sein.

KSV: Gorczyca (46. Hartmann) - Schmik (46. Rakk), Künzel (46. Albrecht), Giese (46. Boukhoutta), Lorenzoni (46. Korb) - Khadaouri (46. Schwechel), Brill (46. Evljuskin) - Sattorov (46. Korell), Pepic (46. Bravo Sanchez), Najjer (46. Dawid) - Damm

SR: Winkler - Z: 200

Tore: 1:0 Pepic (10.), 2:0 Damm (16.), 3:0 Albrecht (64.), 4:0 Korell (69.)

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