Perrey und Girth verlassen den Klub

Trainingsauftakt: KSV Hessen schwitzt bei 35 Grad an

Hatte ein schattiges Plätzchen beim Leistungstest: Teammanager und Innenverteidiger Steffen Friedrich.

Kassel. Den besten Platz hatte eindeutig Steffen Friedrich. Der Teammanager und Innenverteidiger des KSV Hessen machte es sich nämlich auf einem Klappstuhl im Schatten gemütlich, um dann später mit Physiotherapeut Tobias Bredow einen Leistungstest der Löwen-Spieler vorzunehmen.

Die mussten beim Trainingsauftakt des Fußball-Regionalligisten am Donnerstag aber zunächst ein Aufwärmprogramm absolvieren – getreu dem Motto: Anschwitzen bei 35 Grad. 

„Es ist heiß, sehr heiß. Aber vielleicht hat das heute nach den vielen negativen Schlagzeilen der vergangenen Wochen auch eine gewisse Symbolkraft. Die Sonne scheint, und wir sind heiß auf die kommende Saison“, sagt Trainer Tobias Cramer beim Aufgalopp. Etwa 50 Zuschauer wollten sich selbst davon überzeugen, wie denn das neue Team so aussieht. Darunter auch Vorstandsmitglied Wolfgang Linnenbrink, der direkt aus Warburg nach Kassel kam. „Ich freue mich auf das, was da kommt, und bin mir sicher, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben. Wir müssen die Zuschauer zurück ins Auestadion holen“, sagt der 70-Jährige.

Zwei Spieler werden dabei nicht mehr mithelfen. Innenverteidiger Nico Perrey hat den Verein genauso verlassen wie Benjamin Girth. Hatte man zuletzt noch über den Verbleib des 24-jährigen Mittelstürmers spekuliert, unterschrieb er nun einen Vertrag beim Nord-Regionalligisten SV Meppen. Mit Innenverteidiger Mounir Boukhoutta (23) vom OSC Vellmar vermeldete der KSV gestern aber auch einen weiteren Neuzugang. Zudem wird Rolf Sattorov den Löwen erhalten bleiben, wie Cramer erklärte.

Ob sich angesichts der vielen Defensivkräfte auch offensiv noch was tut? „Vielleicht bald. Wir sind da in jedem Fall in Arbeit“, sagt der KSV-Coach, der übrigens keinen nominellen Co-Trainer bekommt. „Ich hätte es mir gewünscht, aber dafür ist einfach kein Budget da. Mit Steffen Friedrich, Michael Gibhardt und Tobias Bredow habe ich allerdings sehr gute Assistenten an meiner Seite“, erklärt Cramer. Erstmals ernst wird es übrigens am Sonntag, wenn die Löwen ab 14 Uhr in Espenau-Hohenkirchen gegen Hessenligist KSV Baunatal testen. Den Klappstuhl wird Steffen Friedrich dann aber wohl zu Hause lassen.

Trainingsauftakt beim KSV Hessen Kassel

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