Löwen besuchen Musikfestival „Mind The Gap“

KSV in Trier: Cramer warnt vor Standards

+
Auch in Trier zusammenstehen: Der KSV Hessen möchte gern mit Zählbarem vom Auswärtsspiel zurückkehren.

Kassel. Ihren Saisonhöhepunkt hat die Eintracht aus Trier vermutlich bereits hinter sich. Am vergangenen Montag traf der Fußball-Regionalligist in der ersten Runde des DFB-Pokals auf Borussia Dortmund. Das Moselstadion war mit 10.805 Zuschauern ausverkauft, die ARD übertrug zur besten Fernsehzeit live.

Tobias Cramer, Trainer des KSV Hessen konnte so in seinem Büro den kommenden Gegner beobachten. Heute treten seine Löwen um 19 Uhr bei der Eintracht an. Was für die Gastgeber die Rückkehr in den Liga-Auftakt ist, ist für den KSV die Rückkehr aus einem kleinen Neustart nach dem spielfreien Wochenende.

Und was hat Cramer der Anschauungsunterricht per TV von der Trierer 0:3-Niederlage gebracht? „Nichts“, sagt der Trainer, „das ist ja nicht die Eintracht, die uns erwartet. Die haben gegen Dortmund praktisch mit Sechserkette verteidigt.“ Gegen sein Team werden die Gastgeber heute sicher auf ein bewährtes, offensiveres 4-4-2 setzen, mit dem sie zur Überraschungs-Mannschaft der letzten Saison wurden, die lange um die beiden Spitzenplätze mitspielte.

Sorgen machen dem KSV-Trainer aber mehr die Standards der Gastgeber. „Da müssen wir höllisch aufpassen. Trier ist bei den Standards unglaublich robust“, sagt Cramer, erinnert an das 0:4 aus dem Vorjahr: „So paradox das klingt, wir waren die bessere Mannschaft, hatten alles im Griff. Aber die haben drei Tore aus Standardsituationen gemacht.“ Klar, dass die Defensivarbeit einer der Trainings-Schwerpunkte der vergangenen Tage war. Aber: Zu Wochenbeginn mussten die Löwen malochen, körperlich noch einmal Aufbauarbeit bewältigen, damit – so der Trainer – „wir 90 Minuten Vollgas-Fußball zeigen können.“

Der wird nötig sein gegen hoch motivierte Trierer, die auf den ersten Sieg warten. Nach drei Spielen steht nur ein Punkt vom 0:0 im Heimspiel gegen Homburg auf dem Konto. Fehlen wird dem KSV Mittelfeldspieler Frederic Brill, der eine Zerrung auskuriert.

Löwen-Trio beim Bolzen

Am Wochenende wird ein Trio des KSV das Musikfestival „Mind The Gap“ im Kasseler Nordstadtpark besuchen, in dessen Rahmen auch ein Streetbolzer-Turnier stattfindet. Am Samstag ab 15 Uhr wird gespielt, ab 17.30 Uhr besuchen Adrian Bravo Sanchez, Mounir Boukhoutta und Niklas Künzel die Veranstaltung, stellen sich Fragen der Teilnehmer und bringen auch einige Preise mit.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.