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Trotz Unentschieden: Tim Knipping glänzt bei Debüt - Hock zufrieden

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Kassel. Einen Lichtblick hat es dann doch gegeben beim 0:0 des KSV Hessen Kassel gegen die Stuttgarter Kickers: Tim Knipping, 18 Jahre alt. Er absolvierte sein erstes Regionalligaspiel - und das vor 10.000 Zuschauern im Auestadion.

"Davon träumt jeder Fußballer", sagte der Zwölftklässler des Goethegymnasiums in Kassel nachher. "Für mich ist heute einer der schönsten Tage im Leben." Für ihn, der in Wellerode wohnt, ging es rasant bergauf: Über die A-Jugend des KSV kam er zur zweiten Mannschaft, und plötzlich stand er am Samstag im Spitzenspiel der Löwen in der Startelf - als linker Außenverteidiger.

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Der neue Trainer Christian Hock hatte am Freitagabend mit ihm gesprochen, weil er gerade für diese Position noch eine Alternative benötigte. Knipping machte auf ihn sofort einen souveränen Eindruck, wie Hock anschließend erzählte. Der Schüler rechtfertigte das in ihn gesetzte Vertrauen und machte eine sehr ordentliche Partie.

Ob er auch am Freitag in Nürnberg zum Einsatz kommt? Er hat sich zumindest ins Gespräch gebracht, auch wenn dann natürlich der zuletzt gesperrte Benjamin Weigelt wieder dabei ist und für die Position links in der Vierer-Abwehrkette die erste Wahl sein dürfte. Hock wird sich in dieser Woche eine Meinung auch darüber bilden.

Zunächst hat der neue KSV-Coach schon einmal den Existenzkampf ausgerufen. Den gebe es nicht nur, wenn eine Mannschaft droht, abzusteigen, erklärte Hock. Er will mit dem KSV unbedingt aufsteigen - in die Dritte Liga. Hock möchte es mit vier Siegen in den restlichen vier Partien schaffen. Sollte diese Siegesserie gelingen, stünde der Aufstieg aber immer noch nicht fest.

Seit Samstag ist der KSV nämlich auf Schützenhilfe angewiesen. Gewinnt auch nur ein Team aus dem Verfolgertrio Stuttgart, Darmstadt und Fürth ebenfalls alle seine Begegnungen, wäre es das gewesen für die Kasseler. Daran aber will vor allem Christian Hock nicht denken. Sein Vertrag verlängert sich nur bei Aufstieg automatisch. (hag)

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