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TV-Kritik zum Beitrag in der Sportschau: Mit Witz und Schmeer

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Von: Florian Hagemann

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In Steinbach wurde Sebastian Schmeer nur eingewechselt, trotzdem stand der Stürmer des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel auch an diesem Wochenende im Mittelpunkt - und zwar bundesweit.

Die ARD-Sportschau würdigte den Torschützen des Monats August noch einmal mit einem Beitrag, der am gestrigen Sonntag ausgestrahlt wurde und noch über die ARD-Mediathek verfügbar ist.

Das Stück von Florian Naß ist überaus sehenswert und ideenreich, weil Schmeers Tor nicht als Zufallsprodukt dargestellt wird, sondern als von langer Hand geplant: Der KSV als Traumtorentwicklungsklub, der im stillen Kabinlein den genialen Spielzug zum 1:1 gegen Trier austüftelt - mit Trainer Tobias Cramer, Torwart Niklas Hartmann und den Feldspielern Lucas Albrecht, Tobias Damm und eben Sebastian Schmeer in den Hauptrollen. Die könnten zwar allesamt noch ein wenig an schauspielerischem Talent gebrauchen, aber mit der nötigen Schüchternheit in Ton und Gestik kommen sie doch sympathisch rüber.

So ist der Beitrag eine Werbung für die Löwen geworden. Das tut ihnen auch mal ganz gut nach vielen Negativschlagzeilen in der Vergangenheit. (hag)

Zum Video der Sportschau

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