Keine Einigung übers Gehalt

"Das Buch KSV ist zu": Trainer Matthias Mink verlässt die Löwen

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Trainiert die Löwen in der kommenden Saison nicht mehr: Matthias Mink.

Kassel. Tag der Verluste für den KSV: Erst unterlagen die Löwen am Samstag im Auswärtsspiel, dann wurde auch noch bekannt, dass Trainer Matthias Mink Kassel verlässt. 

Aktualisiert um 19.32 Uhr

Der Verein gab am Nachmittag bekannt, dass der 48-Jährige in der kommenden Saison nicht mehr Trainer sein wird. Der Grund: Trainer und Verein hätten sich wegen der engeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht einigen können. Erst Anfang Mai hatte der KSV den vorläufigen Etat für die Regionalliga-Mannschaft in der kommenden Saison reduziert.

Auf Facebook veröffentlichte der Verein folgende Nachricht:

Auf seiner Internetseite verabschiedet sich der Verein mit folgenden Worten von Mink:

Der 48-Jährige, der den KSV auf einem Abstiegsplatz im Januar 2014 übernahm, schaffte frühzeitig den Klassenerhalt und führte die Mannschaft gut ein Jahr später mit leidenschaftlichem Fußball zum Gewinn des Krombacher Hessenpokals. Mit seiner hervorragenden Fachkompetenz hat Mink für eine nachhaltige Professionalisierung sowohl im Bereich der 1. Mannschaft als auch im gesamten Verein gesorgt. "Er hat den KSV in diesen zweieinhalb Jahren sportlich entscheidend weitergebracht. Schade, dass wir diesen Weg nicht gemeinsam fortsetzen können", äußerte sich Finanzvorstand Dirk Lassen.

Der KSV Hessen Kassel bedankt sich bei Matthias Mink für seine professionelle, kompetente und sportlich erfolgreiche Arbeit und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute!

Die Mitteilung wurde etwa zeitgleich zum Auswärtsspiel der Löwen gegen Homburg veröffentlicht. Das verlor der KSV 0:1. Den Spielbericht zur Partie gibt es hier. 

Für Mink war der letzte Spieltag der Regionalliga Südwest auch sein letzter mit dem KSV. Nach der Partie gab er seinen Abschied bekannt.

Am Abend äußerte sich der 48-Jährige noch kurz gegenüber unserer Zeitung. Er sagte, er habe noch keinen neuen Verein, aber: "Das Buch KSV ist zu." Die Löwen seien immer sein erster Ansprechpartner gewesen, aber nun sind beide Parteien nicht mehr zueinandergekommen.

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