Nach einem Treffen mit Vereins- und Fanvertretern in Wiesbaden, unter ihnen auch KSV-Vorstandsmitglied Jens Rose, kritisierte Innenminister Boris Rhein (CDU) das Sicherheitskonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) als nicht ausreichend und verkündete einen eigenen Weg.
„Die Fan-Projekte haben für mich einen besonderen Stellenwert, wenn es darum geht, mehr Sicherheit zu schaffen. Deshalb erhöhe ich die Zuschüsse für die hessischen Fan-Projekte“, erklärte Rhein. Hauptanliegen sei es, „an jedem größeren Fußballstandort ein eigenständiges Fan-Projekt zu installieren. Wir haben dies den Vereinen verbindlich zugesichert“, berichtete Boris Rhein.
Auch wenn der KSV Hessen kein eigenes Fan-Projekt besitzt, darf sich der Fußball-Regionalligist freuen. „Als wir vor einem Jahr der Konferenz mit Innenminister Rhein beiwohnten, haben wir uns damals dazu entschieden, eine Fan-Abteilung zu gründen. Diese wird nun mit einem Betrag von 10 000 Euro pro Saison unterstützt“, erklärt Jens Rose.
Bei einem Fan-Projekt müssten die Kosten zu jeweils einem Drittel vom Land Hessen, der Stadt Kassel und dem Deutschen Fußball Bund (DFB) übernommen werden. „Da wir da aber noch keine Einigung erzielen konnten, haben wir uns für die kleine Lösung der Fan-Abteilung entschieden. Diese wird zudem mit 20 bis 25 Lohnstunden von der Stadt unterstützt, und wir sind der Meinung, dass wir die Probleme damit gemeinsam lösen können“, so Rose. (dpa/tor)





















