Zwei weitere Sorgenkinder: Auch Brill und Damm fallen aus

Heute gegen Mink: KSV-Trainer Tobias Cramer. Archivfoto:  Hedler

Kassel. Kommt einer wieder, verletzt sich der nächste: Es ist wie verhext für den KSV Hessen Kassel in dieser Saison in der Fußball-Regionalliga Südwest. Trainer Tobias Cramer muss seine Startelf in jedem Spiel umstellen - weil wieder ein Spieler ausfällt.

Für die Partie heute beim TSV Steinbach (Anpfiff 14 Uhr) trifft es Kapitän Tobias Damm und Stellvertreter Frederic Brill.

„Bei Frederic Brill wurde ein Muskelfaserriss im Adduktorenbereich festgestellt. Dazu hat er wahrscheinlich eine Bauchmuskelzerrung“, sagt Cramer. Der 24-Jährige wird mindestens zwei Wochen nicht dabei sein können. Kapitän Tobias Damm habe ebenfalls Probleme mit der Muskulatur, eine MRT-Untersuchung soll Aufschluss geben, so der Trainer.

Der ohnehin schon dünne Kader des KSV bekommt damit zwei weitere Sorgenkinder. Neben Damm und Brill stehen auch Nicolai Lorenzoni sowie die Langzeitverletzten Sascha Korb, Niklas Künzel und Tim Welker nicht zur Verfügung. Wieder dabei sind dagegen die zuletzt angeschlagenen Nedim Pepic und Mounir Boukhoutta. „Wir nehmen alle mit, die laufen können“, sagt Cramer mit einer gehörigen Portion Ironie.

Steinbach hat nach zuletzt vier Siegen in Folge einen Lauf. „Wir brauchen eine Top-Leistung und auf allen Positionen 100 Prozent oder mehr. In dieser Regionalliga kann jeder jeden schlagen. Aber wenn mehrere Spieler nicht an ihr Maximum kommen, verlierst du die Spiele“, schätzt Cramer die Partie ein.

Gegen Steinbach trifft Cramer auf seinen ehemaligen Vorgesetzten beim KSV, Matthias Mink. „Wir telefonieren ab und zu miteinander. Da geht es aber nicht immer nur um den Sport“, sagt der 42-Jährige. Heute ab 14 Uhr geht es dann aber auf jeden Fall um Fußball.

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