Ferrari wieder vorn - Hamilton stellt Mercedes kurz ab

Kimi Räikkönen überzeugte am dritten Testtag von den Qualifäten des neuen Ferrari. Foto: Roman Rios
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Kimi Räikkönen überzeugte am dritten Testtag von den Qualifäten des neuen Ferrari. Foto: Roman Rios
Der neue Silberpfeil hatte bei den Tests auch am dritten Tag eine Panne. Foto: Peter Steffen
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Der neue Silberpfeil hatte bei den Tests auch am dritten Tag eine Panne. Foto: Peter Steffen
Am dritten Testtag fuhr Kimi Räikkönen im Ferrari die Bestzeit. Foto: Peter Steffen
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Am dritten Testtag fuhr Kimi Räikkönen im Ferrari die Bestzeit. Foto: Peter Steffen
Hinweise für Lewis Hamilton. In der Rangfolge der schnellsten Runden landete der Brite am Ende auf Rang acht. Foto: Peter Steffen
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Hinweise für Lewis Hamilton. In der Rangfolge der schnellsten Runden landete der Brite am Ende auf Rang acht. Foto: Peter Steffen
Der Russe Daniil Kwjat drehte mit dem Red Bull 185 Runden. Foto: Peter Steffen
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Der Russe Daniil Kwjat drehte mit dem Red Bull 185 Runden. Foto: Peter Steffen
Trotz Panne drehte Lewis Hamilton mit dem neuen Mercedes noch 117 Runden am dritten Tag. Foto: Roman Rios
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Trotz Panne drehte Lewis Hamilton mit dem neuen Mercedes noch 117 Runden am dritten Tag. Foto: Roman Rios

Jerez de la Frontera (dpa) - Ferrari hat sich mit der absoluten Bestzeit von den Formel-1-Testfahrten in Jerez verabschiedet und Hoffnung auf ein Duell mit den Kilometersammlern von Mercedes gemacht.

Kimi Räikkönen überbot am 4. Februar bei strahlendem Sonnenschein auf dem Circuito de Jerez noch einmal die seit zwei Tagen bestehende Topmarke seines neuen Teamkollegen Sebastian Vettel. Weltmeister Lewis Hamilton bestätigte hingegen trotz zwischenzeitlichen Problems mit dem Silberpfeil die Ausdauerleistung des neuen Mercedes.

Hamilton drehte 117 Runden und steigerte damit die Gesamtleistung des deutschen Werksteams an den vier Tagen in Südspanien auf 516 Runden und damit auf 2284,848 Kilometer.

In der Endabrechnung bei den schnellsten Runden reihte sich der Brite allerdings nur auf dem achten Rang ein. Letztlich wurden die fünf besten Zeiten allesamt mit Ferrari-Antrieben erzielt, neben Räikkönen und Vettel sorgte Formel-1-Debütant Felipe Nasr aus Brasilien in dieser Auflistung für die dritt- und fünftschnellste Runde.

An Räikkönens 1:29,841 Minuten für den 4,428 Kilometer langen Kurs kam aber keiner heran. Er blieb damit 0,143 Sekunden unter der Zeit von Vettel. Und mit dieser hatte der 27 Jahre alte Heppenheimer bereits Landsmann Rosberg beeindruckt. Er nehme die Zeit ernst. "Weil es schnell ist", betonte Rosberg. Er kam in der Addition aller Testtage in der Zeitwertung auf den sechsten Platz.

Allerdings sind die Rundenzeiten weniger wert als die Anzahl der Umläufe. Mit jedem Kilometer werden Daten gesammelt und Probleme gefunden, die in der Saison nicht mehr auftreten sollen. So wie bei Mercedes. Auch Zweifach-Champion Hamilton musste zwischenzeitig wieder pausieren. Nach gut zwei Stunden stieg er in der Schikane aus seinem Wagen. Der F1 W06 musste auf den Abschleppwagen, kurz darauf kam der 30-Jährige allerdings mit dem Auto schon wieder zurück auf die Strecke.

Am ersten Testtag hatte er es nicht mehr geschafft, nachdem er durch ein Wasser-Leck gestoppt worden war. Am zweiten Tag war der Motor ausgegangen, als Rosberg unterwegs war. Dennoch hinterließ Mercedes in punkto Konstanz eine ausgezeichneten Eindruck.

Die Testvorbereitung wird vom 19. bis 22. Februar auf dem Circuit de Catalunya fortgesetzt. Vom 26. Februar bis 1. März geht es dort zum letzten Mal auf die Übungsrunden. Die WM-Saison startet am 15. März in Melbourne. Ob es zu den insgesamt geplanten 20 Rennen kommt, ist nach wie vor unklar. Ausgerechnet das Heimrennen von Vettel und seinen deutschen Fahrerkollegen steht auf der Kippe. Bis zum Wochenende hofft Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone auf eine Entscheidung.

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