Matthias Maasch verpasst Bronze bei der Ringer-WM 

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Matthias Maasch (blau) im Kampf um Bronze mit dem Schweden Knut Zakarias Tallroth. Foto: Paul Buck

Fast hätte es die zweite Medaille für die deutschen Ringer gegeben. Doch Matthias Maasch verliert den Kampf um Bronze. Ein weiteres Olympia-Ticket für Rio gab es nicht, denn die Kategorie bis 71 Kilogramm ist nichtolympisch.

Las Vegas (dpa) - Die deutschen Ringer haben am zweiten Wettkampftag die zweite Medaille knapp verpasst. Einen Tag nach dem WM-Titel von Frank Stäbler verlor Matthias Maasch vom SV Wacker Burghausen bei der Ringer-Weltmeisterschaft in Las Vegas das kleine Finale um Bronze.

Im nichtolympischen Limit bis 71 Kilogramm unterlag er dem Schweden Knut Zakarias Tallroth mit 0:3. Im Halbfinale des griechisch-römischen Stils wurde er vom Ukrainer Armen Vardanyan nach 4:44 Minuten geschultert.

Zuvor hatte er im Viertelfinale noch den Kasachen Darkhan Bayachmetow bezwungen. Dank der letzten Aktion bekam Maasch trotz eines 0:4-Rückstandes beim Stand von 4:4 den Sieg zugesprochen. Im Achtelfinale siegte er gegen den Iraner Afshin Nemat Byanbangard mit 5:3. Auch da lag er zunächst mit 1:3 zurück und überraschte den Iraner elf Sekunden vor Schluss mit einem Wurf. Zum Auftakt gab es ein 5:0 gegen den Norweger Petter Karlsen.

Trotz seiner Niederlage durfte Deniz Menekse vom SV Johannes Nürnberg in der 59er Kategorie in der Hoffnungsrunde weiterkämpfen. Denn sein kubanischer Bezwinger Ismael Borrero Molina (5:4) zog ins Finale ein. Doch in einem beherzten Kampf zog er gegen Spenser Thomas Mango knapp den Kürzeren und verpasste den Kampf um Bronze. Dank der letzten Wertung siegte der Amerikaner beim Stand von 4:4. Zum Auftakt hatte Menekse den Tschechen Michal Novak mit 9:0 souverän besiegt.

Superschwergewichtler Eduard Popp vom VfL Neckargartach verpasste den Einzug ins Viertelfinale. Er unterlag dem Amerikaner Robert Timothy David Smith mit 2:6 und schied aus. Zuvor hatte er den Kasachen Nurmakhan Tinalijew mit 3:1 besiegt. Auch Florian Neumaier vom VfK Mühlenbach ist im nichtolympischen Limit bis 80 Kilogramm nach dem 0:2 gegen den Kirgisen Samat Schirdakow ausgeschieden.

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