Isländer ist glühender Nippon-Fan

Medien: Sigurdsson wird japanischer Nationaltrainer

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Dagur Sigurdsson hat seinen Abschied noch nicht offiziell bestätigt.

Köln - Zurück in die Vergangenheit? Handball-Bundestrainer Dagur Sigurdsson hat sich laut eines Medienberichts für eine Zukunft in Fernost entschieden.

Wie die Bild-Zeitung meldet, übernimmt der 43-Jährige im kommenden Jahr die japanische Auswahl, um diese auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio vorzubereiten. Offiziell bestätigt ist Sigurdssons Abschied vom Team des Deutschen Handballbundes (DHB) aber weiterhin nicht.

Japan wäre für Dagur Sigurdsson indes kein Neuland, das Engagement wäre keine Überraschung. Von 2000 bis 2003 war er Spielertrainer bei Wakunaga Hiroshima und gilt seither als glühender Japan-Fan. Im Herbst des vergangenen Jahres hospitierte zudem in Manabu Todoroki ein Gesandter aus dem Trainerstab der japanischen Männer-Nationalmannschaft beim DHB. Sigurdsson selbst hatte den Kontakt hergestellt.

Der Trainer ist mit der deutschen Auswahl ungeachtet der Gerüchte um seinen Abgang in den vergangenen Tagen erfolgreich in die Qualifikation für die EM 2018 in Kroatien gestartet. Noch in diesem Monat will Sigurdsson eine Entscheidung über seine Zukunft verkünden.

Der Vertrag des Erfolgstrainers läuft eigentlich bis 2020, eine Option - zu ziehen bis zum 31. Dezember dieses Jahres - ermöglicht ihm allerdings den vorzeitigen Ausstieg zum 30. Juni 2017. Das DHB-Präsidium geht laut Medienberichten schon seit einer Weile von einem Rückzug aus und fahndet ungeachtet der Hoffnung auf einen Verbleib bereits nach einem Nachfolger.

sid

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